Umzug der DHV-Landesgeschäftsstelle Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen in der DHV,
 
hiermit möchten wir Ihnen/Euch mitteilen, dass die Geschäftsstelle des DHV-Landesverband Nordrhein-Westfalen und des DHV – Bildungswerks e.V., Bildungsstätte Duisburg zum 01.04.2020  in die
Königstr. 72
47051 Duisburg
umzieht.
Wir bitten Sie/Euch, die Änderung zur Kenntnis zu nehmen und Ihre/Eure Daten entsprechend anzupassen.
Sie/Ihr können/könnt uns in der Zeit zwischen 18.03.20 bis 01.04.2020 wie gewohnt über Email  (dhv.nrw@dhv-cgb.de) und telefonisch (0203/298391 oder 0162/1016662) erreichen.

Umzug der DHV-Landesgeschäftsstelle Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen in der DHV,
 
hiermit möchten wir Ihnen/Euch mitteilen, dass die Geschäftsstelle des DHV-Landesverband Nordrhein-Westfalen und des DHV – Bildungswerks e.V., Bildungsstätte Duisburg zum 01.04.2020  in die
Königstr. 72
47051 Duisburg
umzieht.
Wir bitten Sie/Euch, die Änderung zur Kenntnis zu nehmen und Ihre/Eure Daten entsprechend anzupassen.
Sie/Ihr können/könnt uns in der Zeit zwischen 18.03.20 bis 01.04.2020 wie gewohnt über Email  (dhv.nrw@dhv-cgb.de) und telefonisch (0203/298391 oder 0162/1016662) erreichen.

Tarifverhandlungen bei Vion Hilden abgeschlossen!

Die Tarifverhandlungen zwischen Vion in Hilden und der DHV  gestalteten sich seit Anfang November 2019 schwierig. Die anfänglichen teils hohen Wogen konnten geglättet werden. Die teils hitzigen, aber dennoch konstruktiven Diskussionen wurden immer wieder durch Verhandlungspausen unterbrochen.
 
Nach langwierigen Tarifverhandlungen haben die Tarifkommissionen beider Tarifvertragsparteien Einigkeit über nachfolgende Änderungen des Entgelttarifvertrages mit rückwirkender Wirkung ab 01.01.2020 erzielt:
  • Laufzeit: 24 Monate bis 31.12.2021.
  • Gehaltserhöhungen: 2,3 % ab 01.01.2020 und weitere 2,3 % ab 01.01.2021
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen: Im 1. Jahr: 750 Euro; im 2. Jahr: 850 Euro; im 3. Jahr: 990 Euro
  • Gewerbliche Auszubildende erhalten eine Zulage von 100,00 € pro Monat.
Zudem wurde eine Betriebszugehörigkeitsklausel erstmals für Vion Hilden vereinbart welche die 5- und die 10-jährige Betriebszugehörigkeit honoriert.
 
Mit Erreichen der 5.-jährigen Betriebszugehörigkeit erhalten die Beschäftigten 25,00 € mehr pro Monat und ab 10.- jähriger Betriebszugehörigkeit erhält man 50,00 € mehr pro Monat auf ihr reguläres Tarifgehalt. Diese Regelung findet auf alle Vertragsverhältnisse der Vion Hilden auch rückwirkend Anwendung.
 
Immer wieder wurden Arbeitgeberforderungen als nicht akzeptabel von der DHV-Tarifkommission zurückgewiesen. Man verhandelte lange und hart über die Konditionen des Entgelttarifvertrages. Nach harten Verhandlungen wurde ein für beide Seiten respektables Ergebnis erzielt.
 

Tarifverhandlungen bei Vion Hilden abgeschlossen!

Die Tarifverhandlungen zwischen Vion in Hilden und der DHV  gestalteten sich seit Anfang November 2019 schwierig. Die anfänglichen teils hohen Wogen konnten geglättet werden. Die teils hitzigen, aber dennoch konstruktiven Diskussionen wurden immer wieder durch Verhandlungspausen unterbrochen.
 
Nach langwierigen Tarifverhandlungen haben die Tarifkommissionen beider Tarifvertragsparteien Einigkeit über nachfolgende Änderungen des Entgelttarifvertrages mit rückwirkender Wirkung ab 01.01.2020 erzielt:
  • Laufzeit: 24 Monate bis 31.12.2021.
  • Gehaltserhöhungen: 2,3 % ab 01.01.2020 und weitere 2,3 % ab 01.01.2021
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen: Im 1. Jahr: 750 Euro; im 2. Jahr: 850 Euro; im 3. Jahr: 990 Euro
  • Gewerbliche Auszubildende erhalten eine Zulage von 100,00 € pro Monat.
Zudem wurde eine Betriebszugehörigkeitsklausel erstmals für Vion Hilden vereinbart welche die 5- und die 10-jährige Betriebszugehörigkeit honoriert.
 
Mit Erreichen der 5.-jährigen Betriebszugehörigkeit erhalten die Beschäftigten 25,00 € mehr pro Monat und ab 10.- jähriger Betriebszugehörigkeit erhält man 50,00 € mehr pro Monat auf ihr reguläres Tarifgehalt. Diese Regelung findet auf alle Vertragsverhältnisse der Vion Hilden auch rückwirkend Anwendung.
 
Immer wieder wurden Arbeitgeberforderungen als nicht akzeptabel von der DHV-Tarifkommission zurückgewiesen. Man verhandelte lange und hart über die Konditionen des Entgelttarifvertrages. Nach harten Verhandlungen wurde ein für beide Seiten respektables Ergebnis erzielt.
 

Tarifverhandlungen bei Vion Hilden abgeschlossen!

Die Tarifverhandlungen zwischen Vion in Hilden und der DHV  gestalteten sich seit Anfang November 2019 schwierig. Die anfänglichen teils hohen Wogen konnten geglättet werden. Die teils hitzigen, aber dennoch konstruktiven Diskussionen wurden immer wieder durch Verhandlungspausen unterbrochen.
 
Nach langwierigen Tarifverhandlungen haben die Tarifkommissionen beider Tarifvertragsparteien Einigkeit über nachfolgende Änderungen des Entgelttarifvertrages mit rückwirkender Wirkung ab 01.01.2020 erzielt:
  • Laufzeit: 24 Monate bis 31.12.2021.
  • Gehaltserhöhungen: 2,3 % ab 01.01.2020 und weitere 2,3 % ab 01.01.2021
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen: Im 1. Jahr: 750 Euro; im 2. Jahr: 850 Euro; im 3. Jahr: 990 Euro
  • Gewerbliche Auszubildende erhalten eine Zulage von 100,00 € pro Monat.
Zudem wurde eine Betriebszugehörigkeitsklausel erstmals für Vion Hilden vereinbart welche die 5- und die 10-jährige Betriebszugehörigkeit honoriert.
 
Mit Erreichen der 5.-jährigen Betriebszugehörigkeit erhalten die Beschäftigten 25,00 € mehr pro Monat und ab 10.- jähriger Betriebszugehörigkeit erhält man 50,00 € mehr pro Monat auf ihr reguläres Tarifgehalt. Diese Regelung findet auf alle Vertragsverhältnisse der Vion Hilden auch rückwirkend Anwendung.
 
Immer wieder wurden Arbeitgeberforderungen als nicht akzeptabel von der DHV-Tarifkommission zurückgewiesen. Man verhandelte lange und hart über die Konditionen des Entgelttarifvertrages. Nach harten Verhandlungen wurde ein für beide Seiten respektables Ergebnis erzielt.
 

Informationsblatt zum Thema „Arbeiten in Zeiten von Corona“

Die Coronaepidemie zeigt bereits erste Auswirkungen auf das Privat- und Arbeitsleben vieler Bundesbürger. Im Zusammenhang mit der täglichen Arbeit stellen sich viele Fragen wie z.B.:

  • Kann ich zu Hause bleiben, wenn Kita oder Schule meiner kinder geschlossen werden?
  • Darf mein Vorgesetzter mich auf Dienstreisen schicken?
  • Was ist, wenn ich unter quarantäne gestellt werden?
  • Muss jede Anordnung des Arbeitgebers zu Hygienemaßnahmen befolgt werden? 

Zu diesen und weiteren wichtigen Fragen gibt ein DHV-Informationsblatt Auskunft.

Infoblatt DHV Arbeit und Corona-Virus.pdf

 

Wandel im Handel (ein Kommentar der Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik)

Die Probleme des Handels und der Warenlogistik in Deutschland sind vielfältig und vielschichtig.
Der Handel ist einem steten Wandel unterzogen, dies gilt im Besonderen für dieses Jahr sowie für das neue Jahrzehnt.
Immer weiter dringt die Digitalisierung in den Bereich des Handels und der Warenlogistik vor. Unternehmen präsentieren oft voller Stolz digitalisierte Läger, Selbstscan-Kassen oder auch mittlerweile Supermärkte ohne Kassierer/innen. Die Unternehmen erklären, dass sie sich im Zuge der demographischen Entwicklung in Deutschland weiterentwickeln müssen.

Wir als DHV möchten uns nicht gegen die Zukunft stellen, sondern diese mitgestalten, gerade im Bereich Handel und Warenlogistik, denn hier sind unsere Wurzeln. Wir wollen diesen Prozess kritisch, sachlich und fachlich begleiten und mitgestalten.
Sonn- und Feiertagsarbeit und auch moderne Arbeitszeiten wollen wir nicht generell verurteilen oder ablehnen. Aber wir müssen Entwicklungen kritisch hinterfragen. Insbesondere lehnen wir eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und eine Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit ab und bekämpfen entschieden dahingehende Bestrebungen!

Seit 1893 setzen wir uns für unsere Mitglieder im Handel ein. Der Bereich Handel schließt auch die Warenlogistik mit ein. Wir haben unsere Mitglieder durch gute und schlechte Zeiten des deutschen Handels begleitet. Es gilt: „Ohne Handel keine Warenlogistik und ohne Warenlogistik kein Handel“. Nur gemeinsam und solidarisch können wir vieles erreichen!

Zuletzt konnten wir sehen, wie z.B. im Bereich der Kaufhäuser die Monopolisierung durch den Zusammenschluss von Karstadt und Galeria Kaufhof stattgefunden hat. Es gibt nun nur noch eine große deutsche Kaufhauskette namens Galeria Karstadt Kaufhof GmbH.  

Wir stellen fest, dass sich der Preiskampf auf die einzelnen Firmen auswirkt und darüber hinaus vieles an Belastungen auf den Rücken der einzelnen Arbeitnehmer verteilt wird.Wir kritisieren diese Entwicklungen auf das Heftigste und Schärfste. Auch muss man im Zuge dessen im Handel und in der Warenlogistik das Leitbild des „gläsernen Kunden“ und des „gläsernen Arbeitnehmers“ sehr reflektiert und kritisch hinterfragen.

Wir müssen feststellen, dass sich die Geschäftszeiten immer weiter der sogenannten modernen Arbeitswelt anpassen. Diese Entwicklung ist in weiten Bereichen sozial und familiär vollkommen unverträglich, und dort, wo Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz stattfinden, gesetzeswidrig! Deshalb setzen wir uns für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes ein und fordern eine Verschärfung der Sanktionsvorschriften! Insbesondere muss der Bußgeldrahmen für Arbeitszeitverstöße von 15.000 € auf bis zu 4 % eines Unternehmensumsatzes hochgesetzt werden! 

Der Niedergang des Einzelhandels, der durch den Onlinehandel immer mehr unter Druck geraten ist, zeichnet sich stetig ab. Das Ladensterben ist keine Seltenheit geworden, diese Entwicklung findet ihren Ausdruck in vielen verödeten Innenstädten. Es ist nicht zutreffend, den Onlinehandel für diese Entwicklung zu brandmarken. Der Onlinehandel setzt nur das fort, was Supermärkte, Discounter und Kaufhäuser schon angefangen hatten. Der Niedergang des Einzelhandels hat hier mehr Gründe als nur den Onlinehandel, wie z.B. Geschäftsaufgaben, weil sich kein Nachfolger findet, ein massiver Anstieg der Mieten und vor allem ein geändertes Kundenverhalten.

Die Verlagerung von Lagern zur On-Demand-Lieferung auf die Straße sehen wir alle an der Menge der Lastkraftwagen auf den Autobahnen. Auch im Kleinen sehen wir, was die Bestellung bei diversen namenhaften Online-Händlern bringt. Wie der Presse zu entnehmen ist, kommen die Paketdienste an ihre personellen und logistischen Grenzen.

Nachhaltigkeit, Regional und Bio sind zu geflügelten Wörtern – auch und gerade im Handel – geworden. Beruhigen diese doch das Gewissen des Verkäufers und des Käufers. Diese Schlagworte werfen neue Fragen auf. Regional z.B. bedeutet in der heutigen Zeit im Regelfall einen 500 km-Radius. Zudem ist es ein Widerspruch, wenn einerseits über Nachhaltigkeit, Bio, Regionalität und Klimaneutralität gesprochen wird, andererseits aber Produkte, wie z.B. Trauben, Erdbeeren oder Zwiebeln aus Ländern wie Indien, China, Chile, Kenia oder Namibia zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden.

Der Handel sollte im Grundprinzip Angebot und Nachfrage abdecken. Dennoch wissen wir, dass es heute schwierig ist – auch für uns selbst – zu unterscheiden, was wirklich notwendig und was Luxus ist. Wir müssen uns selbst an die eigene Nase fassen oder uns einen Spiegel vorhalten und unser eigenes Kauf- und Konsumverhalten kritisch hinterfragen, ohne dies mit der ökologisch-ideologischen Verblendung einiger Gruppierungen zu tun. Wenn wir möchten, dass es ordentliche Arbeitsbedingungen ohne totale Überwachung und einen tariflich garantierten Lohn gibt, müssen wir dort einkaufen, wo eine Tarifbindung herrscht. Wir müssen sicherstellen, dass es gute Arbeitsbedingungen gibt und da kommen wir als Gewerkschaft mit ins Spiel.

Die DHV hat diese Erfahrungen aus 125-jähriger Tradition und Erfahrung im Handel.

Aus dem Handel kommen wir und im Handel bleiben wir!

Mit diesem soliden Fundament werden wir die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts und der Zukunft in Angriff nehmen.

Wir sind an der Seite unserer Mitglieder, und wir bleiben an der Seite unserer Mitglieder – komme, was da wolle!

Wenn Sie im Handel oder in der Warenlogistik tätig sein sollten, dann unterstützen Sie uns und Ihre Kollegen in der DHV bei unserer Arbeit. Werden Sie DHV-Mitglied!

Wandel im Handel (ein Kommentar der Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik)

Die Probleme des Handels und der Warenlogistik in Deutschland sind vielfältig und vielschichtig.
Der Handel ist einem steten Wandel unterzogen, dies gilt im Besonderen für dieses Jahr sowie für das neue Jahrzehnt.
Immer weiter dringt die Digitalisierung in den Bereich des Handels und der Warenlogistik vor. Unternehmen präsentieren oft voller Stolz digitalisierte Läger, Selbstscan-Kassen oder auch mittlerweile Supermärkte ohne Kassierer/innen. Die Unternehmen erklären, dass sie sich im Zuge der demographischen Entwicklung in Deutschland weiterentwickeln müssen.

Wir als DHV möchten uns nicht gegen die Zukunft stellen, sondern diese mitgestalten, gerade im Bereich Handel und Warenlogistik, denn hier sind unsere Wurzeln. Wir wollen diesen Prozess kritisch, sachlich und fachlich begleiten und mitgestalten.
Sonn- und Feiertagsarbeit und auch moderne Arbeitszeiten wollen wir nicht generell verurteilen oder ablehnen. Aber wir müssen Entwicklungen kritisch hinterfragen. Insbesondere lehnen wir eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und eine Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit ab und bekämpfen entschieden dahingehende Bestrebungen!

Seit 1893 setzen wir uns für unsere Mitglieder im Handel ein. Der Bereich Handel schließt auch die Warenlogistik mit ein. Wir haben unsere Mitglieder durch gute und schlechte Zeiten des deutschen Handels begleitet. Es gilt: „Ohne Handel keine Warenlogistik und ohne Warenlogistik kein Handel“. Nur gemeinsam und solidarisch können wir vieles erreichen!

Zuletzt konnten wir sehen, wie z.B. im Bereich der Kaufhäuser die Monopolisierung durch den Zusammenschluss von Karstadt und Galeria Kaufhof stattgefunden hat. Es gibt nun nur noch eine große deutsche Kaufhauskette namens Galeria Karstadt Kaufhof GmbH.  

Wir stellen fest, dass sich der Preiskampf auf die einzelnen Firmen auswirkt und darüber hinaus vieles an Belastungen auf den Rücken der einzelnen Arbeitnehmer verteilt wird.Wir kritisieren diese Entwicklungen auf das Heftigste und Schärfste. Auch muss man im Zuge dessen im Handel und in der Warenlogistik das Leitbild des „gläsernen Kunden“ und des „gläsernen Arbeitnehmers“ sehr reflektiert und kritisch hinterfragen.

Wir müssen feststellen, dass sich die Geschäftszeiten immer weiter der sogenannten modernen Arbeitswelt anpassen. Diese Entwicklung ist in weiten Bereichen sozial und familiär vollkommen unverträglich, und dort, wo Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz stattfinden, gesetzeswidrig! Deshalb setzen wir uns für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes ein und fordern eine Verschärfung der Sanktionsvorschriften! Insbesondere muss der Bußgeldrahmen für Arbeitszeitverstöße von 15.000 € auf bis zu 4 % eines Unternehmensumsatzes hochgesetzt werden! 

Der Niedergang des Einzelhandels, der durch den Onlinehandel immer mehr unter Druck geraten ist, zeichnet sich stetig ab. Das Ladensterben ist keine Seltenheit geworden, diese Entwicklung findet ihren Ausdruck in vielen verödeten Innenstädten. Es ist nicht zutreffend, den Onlinehandel für diese Entwicklung zu brandmarken. Der Onlinehandel setzt nur das fort, was Supermärkte, Discounter und Kaufhäuser schon angefangen hatten. Der Niedergang des Einzelhandels hat hier mehr Gründe als nur den Onlinehandel, wie z.B. Geschäftsaufgaben, weil sich kein Nachfolger findet, ein massiver Anstieg der Mieten und vor allem ein geändertes Kundenverhalten.

Die Verlagerung von Lagern zur On-Demand-Lieferung auf die Straße sehen wir alle an der Menge der Lastkraftwagen auf den Autobahnen. Auch im Kleinen sehen wir, was die Bestellung bei diversen namenhaften Online-Händlern bringt. Wie der Presse zu entnehmen ist, kommen die Paketdienste an ihre personellen und logistischen Grenzen.

Nachhaltigkeit, Regional und Bio sind zu geflügelten Wörtern – auch und gerade im Handel – geworden. Beruhigen diese doch das Gewissen des Verkäufers und des Käufers. Diese Schlagworte werfen neue Fragen auf. Regional z.B. bedeutet in der heutigen Zeit im Regelfall einen 500 km-Radius. Zudem ist es ein Widerspruch, wenn einerseits über Nachhaltigkeit, Bio, Regionalität und Klimaneutralität gesprochen wird, andererseits aber Produkte, wie z.B. Trauben, Erdbeeren oder Zwiebeln aus Ländern wie Indien, China, Chile, Kenia oder Namibia zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden.

Der Handel sollte im Grundprinzip Angebot und Nachfrage abdecken. Dennoch wissen wir, dass es heute schwierig ist – auch für uns selbst – zu unterscheiden, was wirklich notwendig und was Luxus ist. Wir müssen uns selbst an die eigene Nase fassen oder uns einen Spiegel vorhalten und unser eigenes Kauf- und Konsumverhalten kritisch hinterfragen, ohne dies mit der ökologisch-ideologischen Verblendung einiger Gruppierungen zu tun. Wenn wir möchten, dass es ordentliche Arbeitsbedingungen ohne totale Überwachung und einen tariflich garantierten Lohn gibt, müssen wir dort einkaufen, wo eine Tarifbindung herrscht. Wir müssen sicherstellen, dass es gute Arbeitsbedingungen gibt und da kommen wir als Gewerkschaft mit ins Spiel.

Die DHV hat diese Erfahrungen aus 125-jähriger Tradition und Erfahrung im Handel.

Aus dem Handel kommen wir und im Handel bleiben wir!

Mit diesem soliden Fundament werden wir die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts und der Zukunft in Angriff nehmen.

Wir sind an der Seite unserer Mitglieder, und wir bleiben an der Seite unserer Mitglieder – komme, was da wolle!

Wenn Sie im Handel oder in der Warenlogistik tätig sein sollten, dann unterstützen Sie uns und Ihre Kollegen in der DHV bei unserer Arbeit. Werden Sie DHV-Mitglied!

Metro Properties: Schwere Verhandlungen aber der Wille zur Einigung ist da!

Nach einem holprigen Start, sind nun zwei weitere Verhandlungsrunden zwischen den Tarifparteien absolviert worden, um ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis zu erreichen. Die bestehende Unsicherheit der Zukunft von Real, sorgt für eine gewisse Unberechenbarkeit der weiteren Entwicklungen im Metro Konzern.  

Im Verlauf der Diskussionen zwischen Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern wurde eine Vielzahl verschiedener Modelle besprochen, die ein gegenseitiges Entgegenkommen darstellten. Die bisher vorgebrachten Vorschläge von Arbeitgeberseite zur Änderung der Jubiläumsprämien oder die Umstrukturierung des Weihnachtsgeldes konnte die Tarifkommission nicht überzeugen. Umgekehrt waren die geforderten Lohnsteigerungen und die Höhe der Sonderzahlungen der Arbeitnehmerseite für die Arbeitgebervertreter nicht zustimmungsfähig.

Die Verhandlungsparteien sahen sich bisher nicht in der Lage, auf einer rein monetären Ebene zu einer Einigung zu gelangen. Es galt einen neuen Ansatz zu finden, um aus dieser Sackgasse heraus zu kommen. Die Vertreter der organisierten Arbeitnehmer brachten den Vorschlag ein, die wöchentliche Arbeitszeit bei der Metro Properties zur reduzieren. Dieser traf bei den Arbeitgebern auf Interesse und sie nahmen den Vorschlag zur Prüfung mit. Beide Seiten hoffen, durch die Ergänzung der Komponente Arbeitszeitreduzierung bald zu einem tragfähigen Kompromiss zu kommen.

Die sehr umfassenden und komplexen Tarifverhandlungen, die schon seit November andauern, sind auch ein Zeichen für die andauernden und umfassenden Umwälzungen im Metro Konzern. Angesichts dieser Situation ist jeder ehrliche Kompromiss hart erkämpft. Daher unser Aufruf an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Metro Properties GmbH, werdet DHV-Mitglied und bringt euch ein! Nur wer seinen Anliegen äußert, kann auch gehört werden!

Metro Properties: Schwere Verhandlungen aber der Wille zur Einigung ist da!

Nach einem holprigen Start, sind nun zwei weitere Verhandlungsrunden zwischen den Tarifparteien absolviert worden, um ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis zu erreichen. Die bestehende Unsicherheit der Zukunft von Real, sorgt für eine gewisse Unberechenbarkeit der weiteren Entwicklungen im Metro Konzern.  

Im Verlauf der Diskussionen zwischen Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern wurde eine Vielzahl verschiedener Modelle besprochen, die ein gegenseitiges Entgegenkommen darstellten. Die bisher vorgebrachten Vorschläge von Arbeitgeberseite zur Änderung der Jubiläumsprämien oder die Umstrukturierung des Weihnachtsgeldes konnte die Tarifkommission nicht überzeugen. Umgekehrt waren die geforderten Lohnsteigerungen und die Höhe der Sonderzahlungen der Arbeitnehmerseite für die Arbeitgebervertreter nicht zustimmungsfähig.

Die Verhandlungsparteien sahen sich bisher nicht in der Lage, auf einer rein monetären Ebene zu einer Einigung zu gelangen. Es galt einen neuen Ansatz zu finden, um aus dieser Sackgasse heraus zu kommen. Die Vertreter der organisierten Arbeitnehmer brachten den Vorschlag ein, die wöchentliche Arbeitszeit bei der Metro Properties zur reduzieren. Dieser traf bei den Arbeitgebern auf Interesse und sie nahmen den Vorschlag zur Prüfung mit. Beide Seiten hoffen, durch die Ergänzung der Komponente Arbeitszeitreduzierung bald zu einem tragfähigen Kompromiss zu kommen.

Die sehr umfassenden und komplexen Tarifverhandlungen, die schon seit November andauern, sind auch ein Zeichen für die andauernden und umfassenden Umwälzungen im Metro Konzern. Angesichts dieser Situation ist jeder ehrliche Kompromiss hart erkämpft. Daher unser Aufruf an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Metro Properties GmbH, werdet DHV-Mitglied und bringt euch ein! Nur wer seinen Anliegen äußert, kann auch gehört werden!