Erfolgreicher Tatrifabschluss AWO Thüringen: 8,0 % Entgeltsteigerung!

Nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden konnte die DHV Tarifkommission für die Beschäftigten der AWO Thüringen einen erfolgreichen Tarifabschluß erreichen.

Die wichtigsten Eckpunkte des neuen Tarifvertrags:

  • Steigerung der Entgelte um 3,75 % ab dem 01. Januar 2018
  • Steigerung der Entgelte um 4,25 % ab dem 01. Januar 2019
  • Steigerung des Zuschlags für Sonn- und Wochenfeiertage um 20 %
  • Steigerung des Zuschlags für Nachtarbeit um 13,6 %
  • Ein zusätzlicher Urlaubstag pro Jahr für Beschäftigte ab dem 60. Lebensjahr
  • Steigerung der Vergütungen für Auszubildende um 200,-€ / Monat
  • Steigerung der Zulage für Pflegefachkräfte in zwei Schritten, um insgesamt 60,-€, auf 200,-€ / Monat
  • Steigerung der Zulage für Erzieher, um 40,-€ auf 220,-€ / Monat

Danke an alle engagierten Mitglieder, die zum Gelingen dieses guten Tarifabschlusses beigetragen haben.

DRK Rettungsdienst Brandenburg: Tarifkommission gegründet

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Die DHV hat aus ihren Mitgliedern beim Rettungsdienst eine Tarifkommission gegründet, die die Arbeit an einem Tarifentwurf ausschließlich für den Rettungsdienst aufgenommen hat.

Dieser setzt die Kernforderungen der DHV um:

  • Gehaltsanpassung an das Niveau des öffentlichen Dienstes
  • Schaffung einer angemessenen Eingruppierung für den Notfallsanitäter
  • Erhalt des 24 Stundendienstes, wo vom Einsatzaufkommen vertretbar

Entsprechend wird der Entwurf eine neue Entgelttabelle und –struktur erhalten. Ebenso wird eine Sonderzahlung und eine wesentliche Verbesserung der Funktionszulagen enthalten sein.

Die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Brandenburg sind für Anfang September 2017 geplant.

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DRK Kreisverband Östliche Altmark e.V.: Die Entgelte beim DRK steigen um weitere 2,5%!

Momentan verhandelt die Tarifkommission der DHV mit der Arbeitgeberseite eine neue und modernisierte Entgeltstruktur für die Beschäftigten beim DRK Kreisverband östliche Altmark e.V.. Im Rahmen dieser anstehenden Änderungen sollen die Entgelte in absehbarer Zeit deutlich angehoben werden. Da dieser Prozess noch einige Monate in Anspruch nehmen wird, haben sich die Tarifparteien auf eine vorgezogene weitere Entgeltanhebung für das Jahr 2017 geeinigt.

Die Entgelte steigen, zum 01. Juli 2017, für alle Beschäftigten um weitere 2,5%!
In Kombination mit der bereits zum 01. April diesen Jahres erfolgten Pauschalanhebung um 45,-€, ergibt sich damit für 2017 ein deutlich spürbarer Lohnzuwachs.

Schlosspark-Klinik und Parkklinik Weißensee: Verhandlungsergebnis erzielt

06.06.2017

Arbeitgeber und DHV–Tarifkommission. haben in der 4. Verhandlungsrunde ein Ergebnis erzielt:

  • Lineare Erhöhung des Tabellenentgelts zum 1.1.2017 um 2,5%
  • Lineare Erhöhung des Tabellenentgelts zum 1.1.2018 um 2,5%
  • Erhöhung der Vergütung der Auszubildenden um 100 Euro pro Jahr
  • Zuschuss d. Arbeitgebers zur betrieblichen Altersversorgung (Entgeltumwandung): 20% der Umwandlungssumme, max. 35 Euro monatlich
  • Laufzeit bis 31.12.2018

Vereinbart wurde zudem, die Regelungen zur Eingruppierung zu überarbeiten. Nicht durchsetzen konnte die DHV-Tarifkommission die tariflich festgeschriebene Regelung zur Entlastung bei den Nachtdiensten. Die Einführung einer Sonderzahlung hatte der Arbeitgeber kategorisch abgelehnt.

Vielen Dank an die Mitarbeiter, die uns mit insgesamt 453 Unterschriften (313 Parkklinik und 140 Schlosspark-Klinik) unterstützt haben!

170523 BFG GuSD

Tagung der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste

Am 22. und 23. Mai 2017 trafen sich Mitglieder der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste in Leipzig zu ihrer turnusmäßigen Frühjahrstagung.

Die Bundesfachgruppenmitglieder nutzten die beiden Tage für einen intensiven Austausch im Bereich der aktuellen gesundheits- und tarifpolitischen Themen.
Einer der Schwerpunkt dabei war die angespannte Personalsituation im sozialen Sektor. Diese stellt inzwischen in allen Tätigkeitsbereichen ein flächendeckendes Problem dar. Hier wurde treffend das Bild der zu kleinen Decke, an der alle Beteiligten ziehen, aufgeworfen. Aus Sicht der Fachgruppe ist die derzeitige Situation auch das Ergebnis nicht genügend attraktiver Arbeitsbedingungen. Hier sind besonders die Punkte zu geringe Vergütung, zu hohe Arbeitszeiten, zu große Arbeitsbelastungen und die häufig sehr knapp bemessenen Personalschlüssel zu nennen. In diesem Zusammenhang wurde der aktuelle Tarifabschluss für das DRK in Sachsen begrüßt. Dieser beinhaltet neben deutlichen Entgeltsteigerungen u.a. auch eine Reduzierung der Arbeitszeit im Rettungsdienst und einen höheren Urlaubsanspruch. Neben den genannten Problemfeldern sind die Beschäftigten im sozialen Bereich aber auch häufig mit einer mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung ihrer Tätigkeit konfrontiert. Hier ist ein gesellschaftliches Umdenken in Bezug auf den Stellenwert dieser Tätigkeiten dringend erforderlich.

Das nächste Treffen der Bundesfachgruppe wurde für den Herbst 2017 vereinbart.

170523 BFG GuSD

DHV erreicht Ausstieg aus der 48 Stunden Woche im DRK Rettungsdienst Sachsen!

Die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. hat mit dem Deutschen Roten Kreuz Sachsen das Ende der 48 Stunden Woche im Rettungsdienst vereinbart! Bis zum 31. Mai steht die Tarifeinigung steht noch unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung auf beiden Seiten.

Die DHV hat schon lange die traditionell übliche Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst als nicht mehr zeitgemäß kritisiert. Dies besonders vor dem Hintergrund der mit den steigenden Einsatzzahlen zunehmenden Belastungen für die in dem Bereich tätigen Kolleginnen und Kollegen.

Konkret sinkt, bei Vorliegen von täglich durchschnittlich drei Stunden Arbeitsbereitschaft, die Arbeitszeit ab 2019 auf 47 Wochenstunden und ab 2020 auf 46 Wochenstunden. Bei Vorliegen von täglich durchschnittlich zwei Stunden Arbeitsbereitschaft sinkt die Arbeitszeit ab 2019 auf 44 Wochenstunden.

Zusammen mit den Entgeltsteigerungen von 10,3%, der Steigerung des Zuschlags für Nachtarbeit, der Erhöhung des Urlaubsanspruchs und der Fortschreibung der Arbeitsmarktzulage verbessern sich damit die Bedingungen für die Beschäftigten im Rettungsdienst sehr deutlich.

Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienste e.V.: Erfolgreicher Tarifabschluss mit 10,3% Entgeltsteigerung!

Nach einem intensiven Verhandlungsprozess konnte die DHV Tarifkommission mit dem Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienste e.V. einen neuen Mantel- und Entgelttarifvertrag vereinbaren. In diesem Tarifvertrag werden sehr deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten beim DRK festgeschrieben. Die Tarifeinigung steht noch bis zum 31. Mai unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung auf beiden Seiten.

Hier die wichtigsten Eckpunkte des neuen Vertrages:

  • Steigerung der Entgelte um 3,4% ab dem 01. Januar 2018
  • Steigerung der Entgelte um 3,4% ab dem 01. Januar 2019
  • Steigerung der Entgelte um 3,2% ab dem 01. Januar 2020
  • Reduzierung der Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst um jeweils eine Stunde ab den Jahren 2019 und 2020
  • Steigerung des Zuschlages für Nachtarbeit um rund 10% ab 2019
  • Steigerung der Vergütungen für Auszubildende
  • Erhöhung des Urlaubsanspruches auf 29 Tage, nach 15 Jahren auf 30 Tage
  • Verbesserte Anerkennung von Vorbeschäftigungszeiten
  • Fortschreibung der Regelungen zur Arbeitsmarktzulage
  • Einführung einer Bonuszahlung für DHV Mitglieder in Höhe von 250,-€

Tarifgemeinschaft DRK LV Thüringen: Überleitungstarifvertrag vereinbart – 3,0% Entgeltsteigerung

Nach langwierigen Verhandlungen hat die DHV Tarifkommission für das DRK Thüringen dem Abschluss eines Überleitungstarifvertrages für 2018 zugestimmt. Damit steigen die Entgelte im DRK Thüringen zum 1. Januar 2018 um 3,0%.

Zusätzlich erhalten Pflegekräfte, die zur Zeit in der Vergütungsgruppe 2 eingruppiert sind und über mindestens vier Jahre Berufserfahrung verfügen, monatlich 100,- € mehr. Weiterhin erhalten die Beschäftigten in den Vergütungsgruppen 5 und 6 zum 1. Januar zusätzlich 40,-€ und zum 1. Juli weitere 20,- € monatlich mehr. Ebenso werden die Ausbildungsvergütungen um jeweils 30,- € angehoben. Angesichts des ursprünglichen Angebotes der Arbeitgeberseite, die Entgelte für zwei Jahre um insgesamt 1,5% anzuheben, ist das erreichte Ergebnis als Zwischenschritt akzeptabel.

Die Tarifkommission hat der Vereinbarung nur unter der Bedingung zugestimmt, dass ab dem Jahr 2019 ein schon lange von der DHV geforderter, modernisierter Mantel- und Entgelttarifvertrag in Kraft treten wird. Dieser befindet sich derzeit zwischen den Tarifvertragsparteien in der Neuverhandlung und sieht deutliche Verbesserungen im Hinblick auf Entgeltstrukturen und Arbeitsbedingungen vor.

DRK Westerland: Wegweisender Tarifabschluss

11.05.2017

Die DHV hält auch in 2017 den Rekord, Deutschlands nördlichsten Tarifvertrag auszuhandeln. Am 10.05.2017 einigten sich die DHV und das DRK Westerland auf einen wegweisenden Tarifabschluss.
Die DHV-Tarifkommission war Anfang 2017 mit dem Anspruch angetreten, die Attraktivität des DRK Westerland als Arbeitgeber zu steigern. In Zeiten des demographischen Wandels und des knapper werdenden Angebots an Fachkräften ist es eine Herausforderung, Arbeitskräfte für eine Arbeit auf Deutschlands teuerster Insel zu gewinnen. Diesem Anspruch ist die DHV gerecht geworden. U.a. konnten erreicht werden:

  • Neugestaltung der Eingruppierungen für die Rettungssanitäter und Rettungsassistenten mit deutlichen Gehaltssteigerungen von zum Teil deutlich über 10 %!
  • Einführung einer neuen Vergütungsgruppe für Notfallsanitäter
  • Gehaltserhöhung Anfang 2019 im Umfang des Anfang 2018 zu erwartenden Tarifabschlusses öffentlicher Dienst
  • Erhöhung der Wachleiterzulage um 80 € (= 13,33 %) und Einführung einer Zulage für stellvertretende Wachleiter
  • Einmalzahlung für DHV-Mitglieder: 150 €

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2019.
Mit dem Tarifabschluss liegt der DHV-Tarifvertrag sogar über dem Niveau des DRK-Reformtarifvertrages und des TVöD-Gehaltsniveaus für Rettungskräfte. Der TVöD sieht nur 6 Gehaltsstufen vor, während der DHV-Tarifvertrag 8 Gehaltsstufen vorsieht. In den höchsten Stufen liegt der DHV-Tarifvertrag bei den Rettungssanitätern rund 100 €, bei den Rettungsassistenten rund 200 € und bei den Notfallsanitätern rund 150 € über TVöD-Niveau.
Die DHV ist beim DRK Westerland unumstritten die stärkste Gewerkschaft mit einem Organisationsgrad von rund 60 %. Der Tarifabschluss hat einmal mehr bewiesen, dass die DHV diese unangefochtene Stellung zu Recht innehat.

Auftakt der Tarifverhandlungen bei der AWO Thüringen

Am 25. April 2017 fand die erste Verhandlung mit der Arbeitgeberseite für den neuen Tarifvertrag statt. Dabei stand der Austausch der gegenseitigen Positionen im Vordergrund.

Die Tarifforderung der DHV Tarifkommission beinhaltet unter anderem die folgenden Punkte:

  • Steigerung der Entgelte um 6,5 %
  • Ausweitung der Vergütungsstruktur durch zwei weitere Entgeltgruppen
  • Eine deutliche Steigerung der Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit
  • Arbeitserleichterungen für ältere Beschäftigte
  • Anhebung der Jahressonderzahlung
  • Anhebung des Urlaubsanspruchs für Nachtarbeit

Die Verhandlungen werden am 6. Juni in Erfurt fortgesetzt.