Fachseminare für die Betriebsräte der Volks- und Raiffeisenbanken

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Das DHV-Bildungswerk Südwest veranstaltet dieses Jahr noch insgesamt drei Fachseminare für die Betriebsräte der Volks- und Raiffeisenbanken.

Stattfinden werden diese als Tagesseminare am:

  • 20. September in Walldorf/Reilingen
  • 12. Oktober in Stuttgart
  • 18. Oktober in Biberach an der Riß

Hierzu laden wir alle Betriebsräte der Volks- und Raiffeisenbanken unabhängig ihrer gewerkschaftlichen Zugehörigkeit ein.
Inhaltlich gestaltet sich dieses Tagesseminar als zweiter Baustein der im ersten Halbjahr stattgefundenen Tagesseminare.
Seit dem Jahr 2008 bestimmt die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. maßgeblich die Tarifsituation bei den Genossenschaftsbanken.
 
Dank der DHV-Tarifabschlüsse steigen die Gehälter der Beschäftigten seit 2006 stetig an:
Bisher um Insgesamt mehr als + 22%!
 
Ein Tarifvertrag ist und bleibt ein Kompromiss, der beiden Seiten Zugeständnisse abfordert, aber auch nützt.
Mit diesem Seminar wollen wir den Betriebsräten unsere Tarifverträge im Detail vorstellen und ihnen bei den Umsetzungen Hilfestellungen geben.
Gleichzeitig wollen wir die Tarifverträge analysieren und die Weichenstellung für die anstehenden Verhandlungen über die Weiterentwicklung des Manteltarifvertrages und die nächste Tarifrunde 2019 vornehmen.

Seminarausschreibung

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REWE Region West 1: Informationsfluss – oder Rinnsal?

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Zur Sitzung des Betriebsrates der REWE-Region West 1 am 12.Juli 2017 in Köln-Hürth hatte der Betriebsratsvorsitzende Roland Gerstenberg den Geschäftsführer Alexander Henf eingeladen. Diese Gelegenheit nutzte Herr Henf gerne, um sich vorzustellen und die DHV zu vertreten. Zu einigen Themen konnte er Anregungen mitgeben.
Deutlich wurde, dass der Informationsfluss vom Arbeitgeber zum Betriebsrat sich manchmal wie ein Rinnsal ausnimmt. Diese Problematik ist aber vielen Betriebsräten bekannt. Die engagierten Betriebsrätinnen und –räte der REWE West 1 werden dafür sorgen, dass die Kollegen in der Fläche so gut wie möglich informiert werden!

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Betriebsversammlung bei Sitex in Rostock

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Die Stimmung bei der Belegschaft der Firma Sitex in Rostock ist nicht gut. Unzufriedenheit herrscht am 5. Juli 2017 nicht nur wegen der Bezahlung sondern vor allem wegen der Mehrarbeit, zu der die Kolleginnen und Kollegen mehr oder weniger willkürlich herangezogen werden. In der Regel wissen die Mitarbeiter nicht, wann ihre Schicht endet und werden kurzfristig auch zu Sonderschichten am arbeitsfreien Samstag herangezogen. Wer nicht erscheint riskiert eine Abmahnung. Laut Tarifvertrag sind die Angestellten zur Mehrarbeit verpflichtet wenn eine besondere Situation diese erfordert. Die Regionalgeschäftsführerin der DHV für den Bereich Nord Silke Schönherr Wagner stellte hierzu aber klar, dass eine fehlerhafte Personalbedarfsplanung keine besondere Situation im Sinne des Tarifvertrages ist und forderte die Geschäftsleitung auf, Mehrarbeit entsprechend des Tarifvertrages nur dann zu verlangen, wenn eine besondere Situation vorliegt. Nicht hinnehmbar sei es, zu wenige Mitarbeiter für ein zu großes Auftragsvolumen eingestellt zu haben und diese grundsätzlich so lange arbeiten zu lassen, bis die Aufträge erledigt seien. Sie bot den von Abmahnungen betroffenen Mitgliedern der DHV Unterstützung an.
Außerdem machte sie auf die anstehenden Tarifverhandlungen aufmerksam und forderte die Belegschaft auf, eigene Vorstellungen aktiv einzubringen und diese dem Betriebsrat vorzulegen, von dessen Mitgliedern sie 2 für die Mitarbeit in der Tarifkommission gewinnen konnte.

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Betriebsversammlung BDK/EWC: Keine Klarheit über die Zukunft!

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Die Betriebsversammlung der Mitarbeiter von BDK/EWC am 30.Juni 2017 in den Räumen des Klinikums Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord machte eins deutlich: Die Unruhe in der Belegschaft wird anhalten.
Betriebsratsvorsitzender Eric Mabu stellte den Verlauf der Dinge aus seiner Sicht dar. Er verwies auf die ständigen Bemühungen des Betriebsrates, endlich Klarheit über die geplanten Veränderungen zu bekommen. Die Umstrukturierungen, die geplante Inbetrieb-nahme der Zentralküche: all dies wird Auswirkungen auf die Mitarbeiterzahlen der Klinikdienste haben. Geschäftsführer Alexander Henf berichtete von seinen Erfahrungen. Offenbar ist der Arbeitgeber nur noch durch Drohungen mit Fristsetzung und Gerichten zur Informationsweitergabe zu bewegen.
Die Arbeitgeberseite war immerhin zugegen. Prof. Terkatz als Vertreter des kleineren Anteilseigners machte aber deutlich, dass auch er zum aktuellen Zeitpunkt nichts Eindeutiges sagen kann. Die DHV wird weiter dafür streiten, dass die Kolleginnen und Kollegen vor Ort endlich Klarheit über die Zukunft erhalten!

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Ein neues Gesicht in München

Seit 19. Juni 2017 bin ich der Neue hier in München in der Geschäftsstelle des DHV.
Mein Name ist Friedhelm Dömges, ich bin verheiratet, habe zwar keine Kinder, aber einen zauberhaften Dackel. Ich lebe seit gut sieben Jahren in der wunderschönen Isarmetropole und bin trotz aller Sprachprobleme hier gut angekommen, obwohl manches hier so ganz anders ist als in meiner rheinischen Heimat.
Nach vielen Jahren der Selbständigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung freue ich mich auf die spannende Herausforderung meiner neuen Tätigkeit. Gerade meine Expertise im Seminarbereich hoffe ich fruchtbringend in unser Bildungswerk einzubringen.
Durch die Tätigkeit meiner Frau im Einzelhandel sind mir die Nöte und Ärgernisse dieser Branche ein besonderes persönliches Anliegen.
In meiner Freizeit gehe ich gerne Wandern und engagiere mich aktiv im Naturschutz, als Bonner gehöre ich auch einem Karnevalsverein an, nun aber als passives Mitglied.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen und unseren Mitgliedern.
Wenn Sie Fragen haben oder mich persönlich kennen lernen möchten, greifen Sie bitte einfach zum Telefon oder besuchen Sie mich im Büro.
Ein herzliches Servus aus München
Friedhelm Dömges

Die neu gewählten DHV- Landesfachgruppenvorstände Baden-Württemberg

DHV-Personalrätekonferenz 2017

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Am 22. Juni 2017 lud der Landesverband Baden-Württemberg zu seiner jährlich stattfindenden Personalrätekonferenz nach Fürstenberg (bei Donaueschingen) ein.
Personalräte aus Sparkassen, Kommunen, Handwerkskammern und der Kassenärztlichen Vereinigung sind erschienen. Neben gesetzlichen Erneuerungen, wie das Landesreisenkostengesetz und das noch nicht verabschiedete Lohngerechtigkeitsgesetz auf Bundesebene, wurde kontrovers über die Durchführung der neuen Entgeltordnung diskutiert. Einig waren sich die Personalräte, dass man sich seitens der Arbeitgeber mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Umsetzung der Entgeltgruppen wünsche.
Aber auch über die sich bereits im Prozess findende Digitalisierung des öffentlichen Dienstes, dabei besonders bei den Kommunen und den Sparkassen wurde gesprochen. Nichts zuletzt die Verkürzung der Öffnungszeiten der Sparkassen, die Filialschließungen im ländlichen Bereich, beschäftigen die Personalräte sehr. Die Umstellung auf computerbegleitende bis geführte Arbeitsprozesse sehen die Personalräte sehr kritisch im Hinblick auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Was heute noch Beschäftigte erledigen, wird in Zukunft der Kollege Computer abschließend bearbeiten können.
Das kommunale Haushaltsrechtsrechtgesetz, das GEO-Informationssystem und die Thematiken des „Open Access“ sind aktuelle Themenbereiche, mit denen sich bereits heute die Personalräte beschäftigen müssen, um die datenschutzrechtlichen Problematiken der Beschäftigten zu berücksichtigen und zu schützen.
Im Rahmen der Personalrätekonferenz wurden auch die Landesfachgruppenvorsitzenden neu gewählt.
Die Personalräte der Sparkassen wählten Kollegen Martin Reck von der Kreisparkasse Tuttlingen erneut zum Vorsitzenden, seine Stellvertreterin ist Maritta Enzinger von der Hohenzollerischen Landesbank KSK Sigmaringen.
Zum ersten Mal in den Vorstand wurde die JAV-Vorsitzende der Sparkasse Tuttlingen Kollegin Valentina Maimone zur DHV-Jugendbeauftragten gewählt.
Die Landesfachgruppe Kommunen wählte Kollegen Rainer Wiggenhauser, Personalrat der Stadt Müllheim erneut zum Vorsitzenden. Neu gewählt wurde zu seinem Vertreter Roderich Vogelmann, Personalratsvorsitzender der Stadt Brackenheim.
Die Landesfachgruppe Kammern wählten Kollegin Yvette Lamm von der Handwerkskammer Konstanz und die Kollegen Arno Geisenberger und Gerolf Klauke von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in den Landesfachgruppenvorstand.
Wir gratulieren den Kollegen zur Wahl und bedanken uns sehr herzlich für ihr Engagement für und mit der DHV zusammenzuarbeiten.

Die neu gewählten DHV- Landesfachgruppenvorstände Baden-Württemberg

Die neu gewählten DHV- Landesfachgruppenvorstände Baden-Württemberg

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Galeria Kaufhof: Veränderungsdruck spürbar

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Die Betriebsräteversammlung der Galeria Kaufhof GmbH vom 19. bis zum 21.06.2017 in Willingen stand unter dem Zeichen neuer Zeiten: Nicht nur bei der Vorstellung des neuen Sprechers der Geschäftsführung, sondern auch in den Workshops wurde deutlich, dass  Stichworte wie Online-Handel, demographische Entwicklung oder Situation der Innenstädte die neue Welt im Handel beschreiben. Die Belegschaft von Galeria Kaufhof auf dem Weg in diese Welt  mitzunehmen, ist eine Forderung der DHV seit jeher. Angesichts der Lage des Unternehmens ist diese Forderung aber dringlicher denn je!  
Das zeigte sich auch im Foyer vor dem Versammlungsraum. Angelika Will als Mitglied des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen und der hessische DHV-Landesgeschäftsführer Alexander Henf versorgten dort die Betriebsrätinnen und -räte am gut besuchten Stand der DHV mit Informationsmaterial und Werbegeschenken. In den zahlreichen Gesprächen zeigte sich, dass insbesondere Arbeitszeiten und fehlendes Personal beim Kaufhof bereits aktuelle  Probleme sind. Diese Probleme zu lösen und die Herausforderung durch die unvermeidlichen Veränderungen zu meistern, wird die Aufgabe von Geschäftsführung, Betriebsräten und Gewerkschaften sein. Die DHV bietet dazu ihre Unterstützung an! 

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DRK Kreisverband Östliche Altmark e.V.: Die Entgelte beim DRK steigen um weitere 2,5%!

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Momentan verhandelt die Tarifkommission der DHV mit der Arbeitgeberseite eine neue und modernisierte Entgeltstruktur für die Beschäftigten beim DRK Kreisverband östliche Altmark e.V.. Im Rahmen dieser anstehenden Änderungen sollen die Entgelte in absehbarer Zeit deutlich angehoben werden. Da dieser Prozess noch einige Monate in Anspruch nehmen wird, haben sich die Tarifparteien auf eine vorgezogene weitere Entgeltanhebung für das Jahr 2017 geeinigt.
Die Entgelte steigen, zum 01. Juli 2017, für alle Beschäftigten um weitere 2,5%!
In Kombination mit der bereits zum 01. April diesen Jahres erfolgten Pauschalanhebung um 45,-€, ergibt sich damit für 2017 ein deutlich spürbarer Lohnzuwachs.

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Tarifabschluss im Groß- und Außenhandel Nordrhein-Westfalen

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Die DHV und der Arbeitgeberverband des nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandels haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Danach steigen die Löhne und Gehälter zum 1. August 2017 um 2,5 Prozent, zum 1. Mai 2018 um 2 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und endet am 30. April 2017.
Die Ausbildungsvergütungen werden zum 1. September 2017 und zum 1. September 2018 ebenfalls um 2,5 Prozent beziehungsweise um 2 Prozent angehoben.
Angesichts der schwierigen Situation im Handel ist dieses Ergebnis akzeptabel.

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Schlosspark-Klinik und Parkklinik Weißensee: Verhandlungsergebnis erzielt

Arbeitgeber und DHV–Tarifkommission. haben in der 4. Verhandlungsrunde ein Ergebnis erzielt:

  • Lineare Erhöhung des Tabellenentgelts zum 1.1.2017 um 2,5%
  • Lineare Erhöhung des Tabellenentgelts zum 1.1.2018 um 2,5%
  • Erhöhung der Vergütung der Auszubildenden um 100 Euro pro Jahr
  • Zuschuss d. Arbeitgebers zur betrieblichen Altersversorgung (Entgeltumwandung): 20% der Umwandlungssumme, max. 35 Euro monatlich
  • Laufzeit bis 31.12.2018

Vereinbart wurde zudem, die Regelungen zur Eingruppierung zu überarbeiten. Nicht durchsetzen konnte die DHV-Tarifkommission die tariflich festgeschriebene Regelung zur Entlastung bei den Nachtdiensten. Die Einführung einer Sonderzahlung hatte der Arbeitgeber kategorisch abgelehnt.

Vielen Dank an die Mitarbeiter, die uns mit insgesamt 453 Unterschriften (313 Parkklinik und 140 Schlosspark-Klinik) unterstützt haben!