Betriebsversammlung bei Sitex in Rostock

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Die Stimmung bei der Belegschaft der Firma Sitex in Rostock ist nicht gut. Unzufriedenheit herrscht am 5. Juli 2017 nicht nur wegen der Bezahlung sondern vor allem wegen der Mehrarbeit, zu der die Kolleginnen und Kollegen mehr oder weniger willkürlich herangezogen werden. In der Regel wissen die Mitarbeiter nicht, wann ihre Schicht endet und werden kurzfristig auch zu Sonderschichten am arbeitsfreien Samstag herangezogen. Wer nicht erscheint riskiert eine Abmahnung. Laut Tarifvertrag sind die Angestellten zur Mehrarbeit verpflichtet wenn eine besondere Situation diese erfordert. Die Regionalgeschäftsführerin der DHV für den Bereich Nord Silke Schönherr Wagner stellte hierzu aber klar, dass eine fehlerhafte Personalbedarfsplanung keine besondere Situation im Sinne des Tarifvertrages ist und forderte die Geschäftsleitung auf, Mehrarbeit entsprechend des Tarifvertrages nur dann zu verlangen, wenn eine besondere Situation vorliegt. Nicht hinnehmbar sei es, zu wenige Mitarbeiter für ein zu großes Auftragsvolumen eingestellt zu haben und diese grundsätzlich so lange arbeiten zu lassen, bis die Aufträge erledigt seien. Sie bot den von Abmahnungen betroffenen Mitgliedern der DHV Unterstützung an.
Außerdem machte sie auf die anstehenden Tarifverhandlungen aufmerksam und forderte die Belegschaft auf, eigene Vorstellungen aktiv einzubringen und diese dem Betriebsrat vorzulegen, von dessen Mitgliedern sie 2 für die Mitarbeit in der Tarifkommission gewinnen konnte.

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Betriebsversammlung BDK/EWC: Keine Klarheit über die Zukunft!

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Die Betriebsversammlung der Mitarbeiter von BDK/EWC am 30.Juni 2017 in den Räumen des Klinikums Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord machte eins deutlich: Die Unruhe in der Belegschaft wird anhalten.
Betriebsratsvorsitzender Eric Mabu stellte den Verlauf der Dinge aus seiner Sicht dar. Er verwies auf die ständigen Bemühungen des Betriebsrates, endlich Klarheit über die geplanten Veränderungen zu bekommen. Die Umstrukturierungen, die geplante Inbetrieb-nahme der Zentralküche: all dies wird Auswirkungen auf die Mitarbeiterzahlen der Klinikdienste haben. Geschäftsführer Alexander Henf berichtete von seinen Erfahrungen. Offenbar ist der Arbeitgeber nur noch durch Drohungen mit Fristsetzung und Gerichten zur Informationsweitergabe zu bewegen.
Die Arbeitgeberseite war immerhin zugegen. Prof. Terkatz als Vertreter des kleineren Anteilseigners machte aber deutlich, dass auch er zum aktuellen Zeitpunkt nichts Eindeutiges sagen kann. Die DHV wird weiter dafür streiten, dass die Kolleginnen und Kollegen vor Ort endlich Klarheit über die Zukunft erhalten!

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Ein neues Gesicht in München

Seit 19. Juni 2017 bin ich der Neue hier in München in der Geschäftsstelle des DHV.
Mein Name ist Friedhelm Dömges, ich bin verheiratet, habe zwar keine Kinder, aber einen zauberhaften Dackel. Ich lebe seit gut sieben Jahren in der wunderschönen Isarmetropole und bin trotz aller Sprachprobleme hier gut angekommen, obwohl manches hier so ganz anders ist als in meiner rheinischen Heimat.
Nach vielen Jahren der Selbständigkeit als Dozent in der Erwachsenenbildung freue ich mich auf die spannende Herausforderung meiner neuen Tätigkeit. Gerade meine Expertise im Seminarbereich hoffe ich fruchtbringend in unser Bildungswerk einzubringen.
Durch die Tätigkeit meiner Frau im Einzelhandel sind mir die Nöte und Ärgernisse dieser Branche ein besonderes persönliches Anliegen.
In meiner Freizeit gehe ich gerne Wandern und engagiere mich aktiv im Naturschutz, als Bonner gehöre ich auch einem Karnevalsverein an, nun aber als passives Mitglied.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen und unseren Mitgliedern.
Wenn Sie Fragen haben oder mich persönlich kennen lernen möchten, greifen Sie bitte einfach zum Telefon oder besuchen Sie mich im Büro.
Ein herzliches Servus aus München
Friedhelm Dömges

BARMER: Umfangreiche Agenda für Tarifverhandlungen 2017/2018

Am 21.06.2017 fand in Wuppertal der Verhandlungsauftakt zu den Tarifverhandlungen der nächsten Monate statt. DHV und BARMER steckten die Themen für einen anstehenden umfangreichen Verhandlungsprozess ab:

Zukunftstarifvertrag
Die Veränderungen in der Arbeitswelt, insbesondere der rasant fortschreitende Prozess der Digitalisierung von Arbeitsabläufen, stellt die Kasse vor große Herausforderungen. Die Arbeitgeberseite traf in dem Verhandlungsauftakt die deutliche Aussage, dass sich nach ihrer Einschätzung diese Entwicklung spürbar auf die Arbeitsplätze der BARMER auswirken wird. Die BARMER will jetzt die Zeit nach der Umstrukturierung nutzen, um mit einem Zukunftstarifvertrag die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen. Der Zukunftstarifvertrag soll den Rationalisierungsschutztarifvertrag und den Tarifvertrag „aufbruch“, der mit dem Abschluss der Umstrukturierungen seine Bedeutung verlieren wird und den die Arbeitgeberseite daher zum 31.12.2017 beenden will, weiterentwickeln. Er soll aber auch neue Themen aufnehmen. Als Beispiele diskutierten DHV und BARMER:

  • Home Office
  • Lebensarbeitszeitkonten
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Nachteilsausgleich bei vorzeitigem Ausscheiden
  • Kriterien für die Zumutbarkeit und Punktekatalog für Sozialauswahl

Eingruppierung IT-Beschäftigte
Was lange währt, wird hoffentlich gut… Die Eingruppierung der IT-Beschäftigten steht ganz oben auf der Agenda der Verhandlungen ab Herbst.

Tarifvertrag Vertriebsprämie
Der alte Tarifvertrag Vertriebsprämie wurde zum 31.12.2016 gekündigt und wirkt seitdem lediglich nach. Die Arbeitgeberseite hat angekündigt, im Herbst der DHV-Tarifkommission einen Entwurf für einen neuen Tarifvertrag vorzulegen.

Gehalt
Der Gehaltstarifvertrag läuft zum 31.01.2018 aus. Die DHV-Tarifkommission möchte den neuen Gehaltstarifvertrag unmittelbar an den alten anschließen und somit einen tariflosen Zustand ab 01.02.2018 und Leermonate vermeiden.
Die DHV-Verhandlungskommission hat die Arbeitgeberseite aufgefordert, ab Herbst 2017 in Gehaltstarifverhandlungen einzusteigen!
Die DHV-Tarifkommission wird dieser Aufforderung in den kommenden Verhandlungen Nachdruck verleihen.

Die nächste Verhandlung findet am 20.09.2017 in Wuppertal statt.

 

Textilreinigung: Neue Verhandlungsrunde TATEX steht bevor

Das zwischen der Tarifpolitischen Arbeitsgemeinschaft Textilreinigung“ (TATEX) und der DHV geschlossene Tarifwerk läuft Ende September 2017. Die DHV will das Tarifwerk weiterentwickeln.

Dabei geht es zum einen um eine Anpassung an die geänderten Rahmenbedingungen durch Wegfall des branchenspezifischen Mindestlohns. Dabei gehört auch die geringere Vergütung der Regionalgruppe 3 auf dem Prüfstand. Schließlich will die DHV eine angemessene Gehaltssteigerung für alle Beschäftigten erreichen.

Die DHV steht in der Vorbereitung der Verhandlungen im Austausch mit den Betriebsräten und wird Mitte August ihre Tarifforderungen aufstellen.

Ein Verhandlungstermin mit der Arbeitgeberseite ist für Ende August angesetzt.

Bürgerversicherung – nein danke: DHV bei Demo vor dem SPD-Parteitag dabei!

An die 1000 Teilnehmer versammelten sich trotz des anfänglich schlechten Wetters am vergangenen Sonntagmorgen in Dortmund. Die Betriebsratsinitiative „Bürgerversicherung –  nein danke“ hatte zum Protest aufgerufen. Ziel der Demonstranten: Der Bundesparteitag der SPD in der Westfallenhalle, wo das Konzept der Einheitslösung „Bürgerversicherung“ in das Wahlkampfprogramm aufgenommen werden sollte.  
Bereits auf dem Weg dorthin machten sich die Teilnehmer, darunter auch DHV-Mitglieder, lautstark bemerkbar. Unüberhörbar für die SPD-Delegierten im Eingangsbereich der Westfalenhalle, u.a. auch durch Trommeln, machten die Betriebsräte, Mitarbeiter und Familienangehörigen auf die Konsequenzen einer Einheitsversicherung aufmerksam. Einige Delegierte nahmen immerhin die Diskussion mit den Teilnehmern auf. Das Wahlprogramm der SPD mit der Bürgerversicherung wurde am Nachmittag einstimmig angenommen.
Die DHV wird die Betriebsratsinitiative dennoch weiter unterstützen. Die Pläne der SPD zur Einführung der Bürgerversicherung bedrohen private Krankenversicherungsunternehmen in ihrer Existenz und gefährden zehntausende von Arbeitsplätzen. Darauf gilt es bis zur Bundestagswahl hinzuweisen!

Bürgerversicherung – nein danke: DHV bei Demo vor dem SPD-Parteitag dabei!

An die 1000 Teilnehmer versammelten sich trotz des anfänglich schlechten Wetters am vergangenen Sonntagmorgen in Dortmund. Die Betriebsratsinitiative „Bürgerversicherung –  nein danke“ hatte zum Protest aufgerufen. Ziel der Demonstranten: Der Bundesparteitag der SPD in der Westfallenhalle, wo das Konzept der Einheitslösung „Bürgerversicherung“ in das Wahlkampfprogramm aufgenommen werden sollte.  
Bereits auf dem Weg dorthin machten sich die Teilnehmer, darunter auch DHV-Mitglieder, lautstark bemerkbar. Unüberhörbar für die SPD-Delegierten im Eingangsbereich der Westfalenhalle, u.a. auch durch Trommeln, machten die Betriebsräte, Mitarbeiter und Familienangehörigen auf die Konsequenzen einer Einheitsversicherung aufmerksam. Einige Delegierte nahmen immerhin die Diskussion mit den Teilnehmern auf. Das Wahlprogramm der SPD mit der Bürgerversicherung wurde am Nachmittag einstimmig angenommen.
Die DHV wird die Betriebsratsinitiative dennoch weiter unterstützen. Die Pläne der SPD zur Einführung der Bürgerversicherung bedrohen private Krankenversicherungsunternehmen in ihrer Existenz und gefährden zehntausende von Arbeitsplätzen. Darauf gilt es bis zur Bundestagswahl hinzuweisen!

Die neu gewählten DHV- Landesfachgruppenvorstände Baden-Württemberg

DHV-Personalrätekonferenz 2017

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Am 22. Juni 2017 lud der Landesverband Baden-Württemberg zu seiner jährlich stattfindenden Personalrätekonferenz nach Fürstenberg (bei Donaueschingen) ein.
Personalräte aus Sparkassen, Kommunen, Handwerkskammern und der Kassenärztlichen Vereinigung sind erschienen. Neben gesetzlichen Erneuerungen, wie das Landesreisenkostengesetz und das noch nicht verabschiedete Lohngerechtigkeitsgesetz auf Bundesebene, wurde kontrovers über die Durchführung der neuen Entgeltordnung diskutiert. Einig waren sich die Personalräte, dass man sich seitens der Arbeitgeber mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Umsetzung der Entgeltgruppen wünsche.
Aber auch über die sich bereits im Prozess findende Digitalisierung des öffentlichen Dienstes, dabei besonders bei den Kommunen und den Sparkassen wurde gesprochen. Nichts zuletzt die Verkürzung der Öffnungszeiten der Sparkassen, die Filialschließungen im ländlichen Bereich, beschäftigen die Personalräte sehr. Die Umstellung auf computerbegleitende bis geführte Arbeitsprozesse sehen die Personalräte sehr kritisch im Hinblick auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Was heute noch Beschäftigte erledigen, wird in Zukunft der Kollege Computer abschließend bearbeiten können.
Das kommunale Haushaltsrechtsrechtgesetz, das GEO-Informationssystem und die Thematiken des „Open Access“ sind aktuelle Themenbereiche, mit denen sich bereits heute die Personalräte beschäftigen müssen, um die datenschutzrechtlichen Problematiken der Beschäftigten zu berücksichtigen und zu schützen.
Im Rahmen der Personalrätekonferenz wurden auch die Landesfachgruppenvorsitzenden neu gewählt.
Die Personalräte der Sparkassen wählten Kollegen Martin Reck von der Kreisparkasse Tuttlingen erneut zum Vorsitzenden, seine Stellvertreterin ist Maritta Enzinger von der Hohenzollerischen Landesbank KSK Sigmaringen.
Zum ersten Mal in den Vorstand wurde die JAV-Vorsitzende der Sparkasse Tuttlingen Kollegin Valentina Maimone zur DHV-Jugendbeauftragten gewählt.
Die Landesfachgruppe Kommunen wählte Kollegen Rainer Wiggenhauser, Personalrat der Stadt Müllheim erneut zum Vorsitzenden. Neu gewählt wurde zu seinem Vertreter Roderich Vogelmann, Personalratsvorsitzender der Stadt Brackenheim.
Die Landesfachgruppe Kammern wählten Kollegin Yvette Lamm von der Handwerkskammer Konstanz und die Kollegen Arno Geisenberger und Gerolf Klauke von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in den Landesfachgruppenvorstand.
Wir gratulieren den Kollegen zur Wahl und bedanken uns sehr herzlich für ihr Engagement für und mit der DHV zusammenzuarbeiten.

Die neu gewählten DHV- Landesfachgruppenvorstände Baden-Württemberg

Die neu gewählten DHV- Landesfachgruppenvorstände Baden-Württemberg

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DHV-Personalrätekonferenz Baden-Württemberg 2017

Am 22. Juni 2017 lud der Landesverband Baden-Württemberg zu seiner jährlich stattfindenden Personalrätekonferenz nach Fürstenberg (bei Donaueschingen) ein.
Personalräte aus Sparkassen, Kommunen, Handwerkskammern und der Kassenärztlichen Vereinigung sind erschienen. Neben gesetzlichen Erneuerungen, wie das Landesreisenkostengesetz und das noch nicht verabschiedete Lohngerechtigkeitsgesetz auf Bundesebene, wurde kontrovers über die Durchführung der neuen Entgeltordnung diskutiert. Einig waren sich die Personalräte, dass man sich seitens der Arbeitgeber mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Umsetzung der Entgeltgruppen wünsche.
Aber auch über die sich bereits im Prozess findende Digitalisierung des öffentlichen Dienstes, dabei besonders bei den Kommunen und den Sparkassen wurde gesprochen. Nichts zuletzt die Verkürzung der Öffnungszeiten der Sparkassen, die Filialschließungen im ländlichen Bereich, beschäftigen die Personalräte sehr. Die Umstellung auf computerbegleitende bis geführte Arbeitsprozesse sehen die Personalräte sehr kritisch im Hinblick auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Was heute noch Beschäftigte erledigen, wird in Zukunft der Kollege Computer abschließend bearbeiten können.
Das kommunale Haushaltsrechtsrechtgesetz, das GEO-Informationssystem und die Thematiken des „Open Access“ sind aktuelle Themenbereiche, mit denen sich bereits heute die Personalräte beschäftigen müssen, um die datenschutzrechtlichen Problematiken der Beschäftigten zu berücksichtigen und zu schützen.