Privates Versicherungsgewerbe: Tarifverhandlungen abgebrochen – Bärendienst zu Lasten der Beschäftigten

Die 3. Verhandlungsrunde wurde in den Abendstunden des 02.06.2017 ergebnislos abgebrochen. Ein neuer Verhandlungstermin ist nicht vereinbart worden.

DHV und Arbeitgeberverband (AGV) verhandelten konstruktiv. Unsere DHV-Verhandlungskommission verdeutlichte in einer Präsentation die Notwendigkeit, in Tarifverhandlungen über die Weiterentwicklung des Manteltarifvertrages zu treten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt erfordert einen zeitgemäßen und modernen Manteltarifvertrag, der u.a. Antworten auf folgende Herausforderungen gibt:

  •  Sachgerechter Ausgleich zwischen Arbeitszeitsouveränität und Arbeitszeitflexibilität
  • Schutz vor Überforderung der Beschäftigten in der digitalisierten Arbeitswelt
  • Qualifizierung mit dem Ziel eines selbstbestimmten und lebensphasenorientierten Arbeiten
  • Flankieren von Arbeitsschutzvorschriften
  • Regelungen zu „virtuellen Betrieben“
  • Regelungen zu Arbeitszeitbegriff und Bereitschaftsdiensten/Rufbereitschaften

Betriebsversammlung Penny in Köln: Blick in die Zukunft

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Eine der Betriebsversammlungen für Penny in der Region West 2 fand am 31. Mai 2017 im Zentrallager von Penny in Köln Bocklemünd statt. Ausblicke in die Zukunft prägten die Veranstaltung. Auf Einladung des Betriebsratsvorsitzenden und DHV-Mitgliedes Josef Czok nahm Geschäftsführer Alexander Henf teil. In seinem Redebeitrag ging er auf die Gefahren der zunehmenden Arbeitsverdichtung ein und machte deutlich, dass dies in Zukunft den Krankenstand weiter erhöht. Arbeitgeber und Betriebsrat sind aufgefordert, sich dieser Entwicklung zu stellen. Daneben nutzte die Geschäftsleitung die Gelegenheit, um den Kolleginnen und Kollegen die geplanten neuen Konzepte für die Penny-Märkte vorzustellen. Herr Czok berichtete aus der Betriebsratsarbeit und forderte die Kollegen auf, sich insbesondere bei der Betriebsratswahl im nächsten Jahr einzubringen.

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170529 fainesspokal lv04

Fairness-Pokal bei Fußball-Turnier: DHV als Sponsor dabei!

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Rekordverdächtige 220 Spieler in 28 Mannschaften, darunter sechs Frauenmannschaften, spielten am 25.05.2017 beim 3. Fußballturnier des Generationennetzwerks e. V. (REWE West) im Lukas-Podolski-Sportpark in Bergheim. Bei strahlendem Sonnenschein wurde nach vereinfachtem Regelwerk mit 6+1 Feldspielern über das halbe Feld gekickt. 800 Besucher wurden Zeuge eines spannenden Turniers.
Wie jedes Jahr stiftete der DHV-Landesverband Nordrhein-Westfalen den Fairness-Pokal, um den Gedanken der Fairness nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch im Sport hoch zu halten. Organisator und DHV-Mitglied Josef Czok verlieh den Pokal. Wir danken dem Team um Josef Czok und Angelika Winter für die Organisation und allen weiteren Helfern!

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Der Fairness-Pokal der DHV                                                  Josef Czok (r.) überreicht den Pokal

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170523 BFG GuSD

Tagung der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste

Am 22. und 23. Mai 2017 trafen sich Mitglieder der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste in Leipzig zu ihrer turnusmäßigen Frühjahrstagung.

Die Bundesfachgruppenmitglieder nutzten die beiden Tage für einen intensiven Austausch im Bereich der aktuellen gesundheits- und tarifpolitischen Themen.
Einer der Schwerpunkt dabei war die angespannte Personalsituation im sozialen Sektor. Diese stellt inzwischen in allen Tätigkeitsbereichen ein flächendeckendes Problem dar. Hier wurde treffend das Bild der zu kleinen Decke, an der alle Beteiligten ziehen, aufgeworfen. Aus Sicht der Fachgruppe ist die derzeitige Situation auch das Ergebnis nicht genügend attraktiver Arbeitsbedingungen. Hier sind besonders die Punkte zu geringe Vergütung, zu hohe Arbeitszeiten, zu große Arbeitsbelastungen und die häufig sehr knapp bemessenen Personalschlüssel zu nennen. In diesem Zusammenhang wurde der aktuelle Tarifabschluss für das DRK in Sachsen begrüßt. Dieser beinhaltet neben deutlichen Entgeltsteigerungen u.a. auch eine Reduzierung der Arbeitszeit im Rettungsdienst und einen höheren Urlaubsanspruch. Neben den genannten Problemfeldern sind die Beschäftigten im sozialen Bereich aber auch häufig mit einer mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung ihrer Tätigkeit konfrontiert. Hier ist ein gesellschaftliches Umdenken in Bezug auf den Stellenwert dieser Tätigkeiten dringend erforderlich.

Das nächste Treffen der Bundesfachgruppe wurde für den Herbst 2017 vereinbart.

170523 BFG GuSD

170523 BFG GuSD

Tagung der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste

Am 22. und 23. Mai 2017 trafen sich Mitglieder der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste in Leipzig zu ihrer turnusmäßigen Frühjahrstagung.

Die Bundesfachgruppenmitglieder nutzten die beiden Tage für einen intensiven Austausch im Bereich der aktuellen gesundheits- und tarifpolitischen Themen.
Einer der Schwerpunkt dabei war die angespannte Personalsituation im sozialen Sektor. Diese stellt inzwischen in allen Tätigkeitsbereichen ein flächendeckendes Problem dar. Hier wurde treffend das Bild der zu kleinen Decke, an der alle Beteiligten ziehen, aufgeworfen. Aus Sicht der Fachgruppe ist die derzeitige Situation auch das Ergebnis nicht genügend attraktiver Arbeitsbedingungen. Hier sind besonders die Punkte zu geringe Vergütung, zu hohe Arbeitszeiten, zu große Arbeitsbelastungen und die häufig sehr knapp bemessenen Personalschlüssel zu nennen. In diesem Zusammenhang wurde der aktuelle Tarifabschluss für das DRK in Sachsen begrüßt. Dieser beinhaltet neben deutlichen Entgeltsteigerungen u.a. auch eine Reduzierung der Arbeitszeit im Rettungsdienst und einen höheren Urlaubsanspruch. Neben den genannten Problemfeldern sind die Beschäftigten im sozialen Bereich aber auch häufig mit einer mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung ihrer Tätigkeit konfrontiert. Hier ist ein gesellschaftliches Umdenken in Bezug auf den Stellenwert dieser Tätigkeiten dringend erforderlich.

Das nächste Treffen der Bundesfachgruppe wurde für den Herbst 2017 vereinbart.

170523 BFG GuSD

Betriebsrätekonferenz der METRO C+C

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Die Betriebsrätekonferenz der Metro C+C vom 23.05. bis zum 24.05.2017 in Köln zeichnete sich durch klare Ansagen der Betriebsräte gegenüber der Geschäftsleitung aus. Angesprochen wurden die dünne Personaldecke, Probleme mit der IT und insbesondere die Kommunikation – Probleme, die in vielen Unternehmen bekannt sind. Beklagt wurden zudem die häufigen Wechsel in der Führungsetage.  
DHV-Landesgeschäftsführer Alexander Henf machte in seinem Redebeitrag deutlich, dass trotz der allgemeinen rentenpolitischen Diskussion das Problem der niedrigen Erwerbs-minderungsrenten aus Sicht der DHV nicht genug Beachtung findet. Dabei sind gerade die Kolleginnen und Kollegen im Handel trotz der harten Anforderungen oft von niedrigen Renten betroffen. Die DHV wird diese Entwicklung weiter auf der Tagesordnung halten.
Der engagierte Auftritt der Betriebsrätinnen und –räte in Köln machte klar: Beim notwendigen Umbau des Unternehmens sind die Rechte der Mitarbeiter in guten Händen!

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Betriebsrätekonferenz der Metro C+C

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Die Betriebsrätekonferenz der Metro C+C vom 23.05. bis zum 24.05.2017 in Köln zeichnete sich durch klare Ansagen der Betriebsräte gegenüber der Geschäftsleitung aus. Angesprochen wurden die dünne Personaldecke, Probleme mit der IT und insbesondere die Kommunikation – Probleme, die in vielen Unternehmen bekannt sind. Beklagt wurden zudem die häufigen Wechsel in der Führungsetage.  
DHV-Landesgeschäftsführer Alexander Henf machte in seinem Redebeitrag deutlich, dass trotz der allgemeinen rentenpolitischen Diskussion das Problem der niedrigen Erwerbs-minderungsrenten aus Sicht der DHV nicht genug Beachtung findet. Dabei sind gerade die Kolleginnen und Kollegen im Handel trotz der harten Anforderungen oft von niedrigen Renten betroffen. Die DHV wird diese Entwicklung weiter auf der Tagesordnung halten.
Der engagierte Auftritt der Betriebsrätinnen und –räte in Köln machte klar: Beim notwendigen Umbau des Unternehmens sind die Rechte der Mitarbeiter in guten Händen!

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20170522 Industriekurs lv03

Vorbereitungslehrgang hat begonnen

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Seit 22. Mai 2017 findet in der Berufsschule für den Großhandel, Außenhandel und Verkehr in der Ellmersstraße in Bremen-Walle wieder Vorbereitungskurs  auf die kaufmännische Abschlussprüfung für angehende Industriekaufleute statt. An dieser Vorbereitung nehmen 22  Auszubildende teil. Dieser Kurs wird vom erfahrenen Handelsfachpädagogen Bernd Ehlers geleitet. Der Lehrgang streckt sich über 15 Abende zu zwei  Stunden.
Das Bild zeigt die Teilnehmer am ersten Kursabend.

20170522 Industriekurs lv03

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20170517 SeminarCux lv03

Seminar zur Teilzeitbeschäftigung und Befristung

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20170517 SeminarCux lv03

Vom 16. bis 19. Mai 2017 fand in Cuxhaven eine Betriebsräteschulung unter der Überschrift „Befristet (Teilzeit-)Beschäftigte sowie neueste Rechtsprechung – Betriebsrat im Handel und in der Warenlogistik“ statt. So umfangreich wie das Thema waren auch die Schulungsinhalte, die den Teilnehmern von der AWO Trialog sowie aus Spedition, Einzelhandel und Spielotheken vom Referenten Horst Liebendahl nahe gebracht wurden. Das Bild zeigt einige Seminarteilnehmer und die Co-Referenten Tina Hofmann und Alexander Henf.

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DHV erreicht Ausstieg aus der 48 Stunden Woche im DRK Rettungsdienst Sachsen!

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Die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. hat mit dem Deutschen Roten Kreuz Sachsen das Ende der 48 Stunden Woche im Rettungsdienst vereinbart! Bis zum 31. Mai steht die Tarifeinigung steht noch unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung auf beiden Seiten.

Die DHV hat schon lange die traditionell übliche Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst als nicht mehr zeitgemäß kritisiert. Dies besonders vor dem Hintergrund der mit den steigenden Einsatzzahlen zunehmenden Belastungen für die in dem Bereich tätigen Kolleginnen und Kollegen.

Konkret sinkt, bei Vorliegen von täglich durchschnittlich drei Stunden Arbeitsbereitschaft, die Arbeitszeit ab 2019 auf 47 Wochenstunden und ab 2020 auf 46 Wochenstunden. Bei Vorliegen von täglich durchschnittlich zwei Stunden Arbeitsbereitschaft sinkt die Arbeitszeit ab 2019 auf 44 Wochenstunden.

Zusammen mit den Entgeltsteigerungen von 10,3%, der Steigerung des Zuschlags für Nachtarbeit, der Erhöhung des Urlaubsanspruchs und der Fortschreibung der Arbeitsmarktzulage verbessern sich damit die Bedingungen für die Beschäftigten im Rettungsdienst sehr deutlich.

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