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DAK Bundesbetriebsgruppentagung stellt Weichen für Personalratswahlen 2020

20191016 113938Vom 15.-17.10.2019 fand in Berlin die Bundesbetriebsgruppentagung DAK-Gesundheit statt. Knapp 100 Delegierte berieten über aktuelle Themen und stellen wichtige Weichen für 2020.

Der Bundesbetriebsgruppenvorsitzende Jörg Steinbrück (Berlin) zog in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz der Betriebsgruppenarbeit in den vergangenen Jahren. Der Mitgliederzuwachs ist positiv, besonders erfreulich ist die hohe Zahl von geworbenen Auszubildenden.

In der Personalratsarbeit setzen die DHV-Vertreter viele Akzente. Mit ihrer Gehaltsforderung in Höhe von 6,5 % hatte sich die DHV-Tarifkommission als erste positioniert und damit ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Der DHV-Bundesvorsitzende Henning Röders betonte in seiner Rede die gute Zusammenarbeit mit der –Bundesbetriebsgruppe DAK-Gesundheit. Er dankte den Delegierten für ihr unermüdliches Engagement vor Ort. Angesichts der vielen geworbenen Auszubildenden zeigte sich Henning Röders zuversichtlich, was die Zukunft der DHV bei der DAK-Gesundheit angeht.

Bei den anschließenden Wahlen zum Bundesbetriebsgruppenvorstand wurden einstimmig Jörg Steinbrück (Berlin) und Carsten Christoph (Göttingen) wiedergewählt. Neu im Bundesbetriebsgruppenvorstand ist Ingo Kirmeß (Kassel).

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung war die Vorbereitung der Personalratswahlen 2020. Mit einem breit aufgestellten Kandidatentableau geht die DHV in die Personalratswahlen. Neben bewährten Kräften werden  viele junge Kolleg*innen für die DHV ins Rennen gehen. Die DHV tritt zu den Personalratswahlen wieder mit dem bewährten Motto an:
                                           DHV – Das Heißt Vertrauen!

Die Delegierten einigten sich bei der Tagung auch auf DHV-Positionen für die zukünftige Arbeit im Hause der DAK-Gesundheit. Darunter zur Heimarbeit: Die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten soll schnellst möglichst geschaffen werden, auch durch Prüfung von mobilen Arbeitsplätzen für Kolleg*innen mit weiten Arbeitswegen. Öffnungszeiten / Servicezeiten: Bevor darüber verhandelt werden kann (DVB und/oder TV) muss der Arbeitgeber zunächst ein schlüssiges Personalkonzept vorlegen, die Rahmenbedingungen definieren und den eindeutigen Bedarf/Nutzen unter Beweis stellen. Die DHV sieht derzeit keinen Bedarf und keine Ressourcen zur Verlängerung.

Neuwahl einer starken Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik

Die neue DHV-Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik wurde am 11. Oktober 2019 ordnungsgemäß gewählt.

Sie besteht aus insgesamt 12 Mitgliedern (Vorstand und Beisitzer).

Der neue Bundesvorsitzende, Herr Marc Will (Metro Deutschland GmbH), wurde einstimmig gewählt.
Als stellvertretende Bundesvorsitzende wurde Frau Sabine Wilmes (Netto) erneut einstimmig bestätigt.
Für das Amt der Schriftführerin wurde Frau Yvonne Boese durch die Bundesfachgruppe einstimmig gewählt.
Die Beisitzer der Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik sind folgende Personen:
Herr Warren Trapp, Frau Heike Süllwold, Herr Joachim Drößler, Herr Andre Kunza, Frau Angelika Will, Frau Uta Fischer, Herr Ulf Fante, Herr Martin Flintrop und Herr Jürgen Int-Veen.

Die neu gewählte Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik hat bereits viele neue Vorschläge und Ideen, welche sie in der laufenden Amtsperiode umsetzen will.

Wir gratulieren herzlich zur Wahl und freuen uns auf die zukünftige konstruktive und produktive Zusammenarbeit.

Neuwahl einer starken Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik

Die neue DHV-Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik wurde am 11. Oktober 2019 ordnungsgemäß gewählt.

Sie besteht aus insgesamt 12 Mitgliedern (Vorstand und Beisitzer).

Der neue Bundesvorsitzende, Herr Marc Will (Metro Deutschland GmbH), wurde einstimmig gewählt.
Als stellvertretende Bundesvorsitzende wurde Frau Sabine Wilmes (Netto) erneut einstimmig bestätigt.
Für das Amt der Schriftführerin wurde Frau Yvonne Boese durch die Bundesfachgruppe einstimmig gewählt.
Die Beisitzer der Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik sind folgende Personen:
Herr Warren Trapp, Frau Heike Süllwold, Herr Joachim Drößler, Herr Andre Kunza, Frau Angelika Will, Frau Uta Fischer, Herr Ulf Fante, Herr Martin Flintrop und Herr Jürgen Int-Veen.

Die neu gewählte Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik hat bereits viele neue Vorschläge und Ideen, welche sie in der laufenden Amtsperiode umsetzen will.

Wir gratulieren herzlich zur Wahl und freuen uns auf die zukünftige konstruktive und produktive Zusammenarbeit.

Landgard, wohin geht es?

::introtext::

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Landgard,

wohin führen derzeit die Tarifverhandlungen über ein neues Tarifwerk bei Landgard?

Die Frage stellt sich die DHV- Tarifkommission jedes Mal erneut. Die Arbeitgeberseite bringt immer wieder neue Punkte oder versucht die Verhandlungen zeitlich zu verzögern.
Immer wieder bei diesen langwierigen und zähen Tarifverhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag werden Forderungen, Stellungnahmen und Angebote der Arbeitgeberseite von der DHV Tarifkommission geprüft und gründlich diskutiert.
Forderungen der Arbeitgeberseite nach Minderarbeit und totaler Flexibilisierung oder Einführung eines Jahresüberstundenkontos wurden bereits zurückgewiesen.

Die DHV-Tarifkommission hat bereits mehrfach klar dargestellt, dass das Gesamtpaket im neuen Manteltarifvertrag stimmen muss, der neue Manteltarifvertrag kann keine Einbahnstraße für die einseitigen Belange des Arbeitgebers sein.

Mit uns, der DHV, wird es keine Minderarbeit oder totale Flexibilisierung der Arbeitszeit geben!

Auch die zeitliche Definition der Saisonarbeitszeit (auf drei Monate begrenzt), wurde von der DHV Tarifkommission bereits gefordert, ebenso wie eine Erhöhung der Mehrarbeits-, Sonn- und Feiertagszuschläge.  

Wir möchten an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass der Arbeitgeber tariflich verpflichtet ist, für ausreichend Arbeitsbekleidung, sowie der Instandhaltung und deren Reinigung zu sorgen und aufzukommen. Wie uns der Arbeitgeber zusicherte, stelle dies für ihn kein Problem dar, hierfür Sorge zu tragen.

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Landgard, wohin geht es?

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Landgard,

wohin führen derzeit die Tarifverhandlungen über ein neues Tarifwerk bei Landgard?

Die Frage stellt sich die DHV- Tarifkommission jedes Mal erneut. Die Arbeitgeberseite bringt immer wieder neue Punkte oder versucht die Verhandlungen zeitlich zu verzögern.
Immer wieder bei diesen langwierigen und zähen Tarifverhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag werden Forderungen, Stellungnahmen und Angebote der Arbeitgeberseite von der DHV Tarifkommission geprüft und gründlich diskutiert.
Forderungen der Arbeitgeberseite nach Minderarbeit und totaler Flexibilisierung oder Einführung eines Jahresüberstundenkontos wurden bereits zurückgewiesen.

Die DHV-Tarifkommission hat bereits mehrfach klar dargestellt, dass das Gesamtpaket im neuen Manteltarifvertrag stimmen muss, der neue Manteltarifvertrag kann keine Einbahnstraße für die einseitigen Belange des Arbeitgebers sein.

Mit uns, der DHV, wird es keine Minderarbeit oder totale Flexibilisierung der Arbeitszeit geben!

Auch die zeitliche Definition der Saisonarbeitszeit (auf drei Monate begrenzt), wurde von der DHV Tarifkommission bereits gefordert, ebenso wie eine Erhöhung der Mehrarbeits-, Sonn- und Feiertagszuschläge.  

Wir möchten an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass der Arbeitgeber tariflich verpflichtet ist, für ausreichend Arbeitsbekleidung, sowie der Instandhaltung und deren Reinigung zu sorgen und aufzukommen.Wie uns der Arbeitgeber zusicherte, stelle dies für ihn kein Problem dar, hierfür Sorge zu tragen.

DHV vor Ort: ArGe SBV Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der baden-württembergischen Sparkassenorganisation (ArGe SBV) richtete in Ravensburg am 10.10.2019 ihre Herbsttagung aus.

Für die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. war unser Geschäftsführer Oliver Fröhlich als einziger gewerkschaftlicher Vertreter vor Ort.

Nach einer gelungenen Einführung in die Veranstaltung durch unser geschätztes Mitglied Martin Reck, hielt der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Regensburg eine kurze Begrüßungsrede, in der dieser die gemeinnützige Arbeit der Sparkassen und der Schwerbehindertenvertretungen in Deutschland herausstellte.

Es folgte ein interessanter und aufschlussreicher Vortrag einer Referentin des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg über die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen aus datenschutzrechtlicher Sicht.

Wir gratulieren der ArGe SBV und unserem lieben Mitglied Martin Reck für diese informative wichtige und gut besuchte Veranstaltung. Eine wichtige Arbeit, die honoriert wird!

Mitgliederversammlung Vion Crailsheim GmbH

Hiermit lädt die DHV Betriebsgruppe bei der Vion Crailsheim GmbH zur Mitgliederversammlung ein.

Stattfinden wird diese am

Samstag, den 12. Oktober 2019 um 9:30h

im Gasthaus „Neuhaus“ Haus Nr. 2 in 74594 Kreßberg-Neuhaus.

Der postalische Versand an die Mitglieder erfolgt noch.

Gerne können auch noch interessierte Kolleginnen und Kollegen kommen. Jeder ist willkommen, der sich bei der Gestaltung des Tarifvertrages einbringen will, denn gemeinsam erreichen wir mehr!                

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Seminarprogramm 2020 des DHV-Bildungswerkes in Baden-Württemberg

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Wie jedes Jahr bietet die Bildungsstätte Südwest des DHV-Bildungswerks auch im Jahr 2020 wieder ein umfangreiches Seminarprogramm zur Schulung von Betriebs- und Personalräten sowie für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen an.

Wie gewohnt bieten wir eine interessante Mischung sowohl aus Grundlagen- und Aufbauseminaren, als auch Fach- und Spezialseminaren zu den unterschiedlichsten Themen an. Insbesondere möchten wir das Augenmerk auf unsere Fachseminare lenken. Hier haben wir neben den schon in der Vergangenheit veranstalteten Seminaren wie Mobbing, Datenschutz und Geschäftsführung auch neue Themen wie zum Beispiel den Umgang mit Suchterkrankungen und Verhandlungsführung.

Sämtliche Schulungen sind nach § 37 Abs. 6 des Betriebsverfassungsgesetzes und nach § 44 Abs. 1 des Landespersonalvertretungsgesetzes Baden-Württemberg notwendig und erforderlich.

Eine Übersicht über die einzelnen Schulungen erhalten Sie hier:

Betriebsräte & JAV Schulungen nach dem BetrVG
Personalräte & JAV Schulungen nach dem LPVG BW

Die entsprechenden einzelnen Seminarausschreibungen finden Sie hier.
Die gedruckten, so wie die digitalen Ausschreibungen können demnächst auch über unsere DHV-Geschäftsstellen in Stuttgart, Mannheim oder Lörrach bezogen werden.

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Rettung nicht nur für Condor, sondern auch für Thomas Cook Deutschland

Die Berufsgewerkschaft DHV hat mit großer Bestürzung die Insolvenz des britischen Touristikkonzerns Thomas Cook und nun auch der deutschen Unternehmenstochter, der Thomas Cook GmbH, aufgenommen. Sie hat den Bundeswirtschaftsminister in einem Schreiben aufgefordert, der deutschen Thomas Cook GmbH und der Condor Luftdienste GmbH Finanzhilfen zu gewähren.
 
Die DHV begrüßt die vom Bund und vom Land Hessen zugesagten Finanzhilfen in Höhe von 380 Mio. € für die Condor Luftdienste GmbH. Mit den Finanzhilfen werden nicht nur der Flugbetrieb kurzfristig gesichert, sondern dem Unternehmen eine Existenzperspektive ermöglicht. Für die Beschäftigten von Condor ist dies eine gute Nachricht. Denn damit sind ihre Arbeitsplätze vorerst gesichert.
 
Eine zweite Pleite wie bei Air Berlin bleibt Deutschland vorerst erspart. Die Folgen wären eine erhebliche Reduzierung des Flugangebots und eine deutliche Verteuerung der Ticketpreise im Bereich des Pauschaltourismus gewesen.
 
Die Zusage der Finanzhilfen für die Condor Luftdienste GmbH ist aber nur ein Teil des notwendigen Rettungspakets. Die DHV erhält ihre Forderung nach Finanzhilfen auch für die deutsche Thomas Cook GmbH weiterhin aufrecht. Denn im Gegensatz zum britischen Mutterkonzern war die deutsche Unternehmenstochter in den vergangenen Jahren profitabel und erwirtschaftete Gewinne, die sie allerdings an den britischen Mutterkonzern abführen musste. Dort verschwanden diese im immensen Schuldenberg. Die Insolvenz der deutschen Thomas Cook GmbH eröffnet nun die Chance einer Sanierung und einer Weiterführung als eigenständiges Unternehmen. Die Chancen auf Erfolg sind nach Einschätzung der DHV gegeben.
 
Mit einer mit Hilfe von staatlicher Unterstützung zu erfolgenden Sanierung der deutschen Thomas Cook GmbH würden rund 2.100 Arbeitsplätze gesichert. Ein schwerer Schaden für den Wirtschaftsstandort Oberursel, wo sich die Zentrale des Unternehmens befindet, wäre vorerst abgewendet. 
 
Für die Condor Luftdienste GmbH wäre die langfristige Sicherung der Thomas Cook GmbH ebenfalls wichtig, denn diese hat bislang in erheblichem Maße zu einer guten Auslastung beigetragen. Für die Condor würde es schwer werden, den dauerhaften Wegfall der durch die Thomas Cook GmbH erbrachten Flugauslastung anderweitig zu kompensieren.