Thomas Cook: Alles in Ordnung bei der Betriebsversammlung?

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In der Betriebsversammlung von Thomas Cook am 25. April 2017 in der Zentrale zu Oberursel stellten die Betriebsräte einen Zwischenstand der Veränderungen der letzten Zeit dar. Prozesse werden verändert und neu konzipiert, die Digitalisierung wird immer wichtiger, Arbeitsplätze fallen weg, neue Aufgabefelder werden geschaffen – die Arbeitsbelastung für die einzelnen Mitarbeiter steigt mit zunehmender Geschwindigkeit.

Ein Aspekt blieb dabei aus Sicht des DHV-Landesgeschäftsführers Alexander Henf eher unbeachtet: Der Gesundheitszustand der Kolleginnen und Kollegen. Bedauerlicherweise konnte die Geschäftsleitung nichts zum Krankenstand sagen. Auch die Mitglieder des Betriebsrates haben Probleme sich einen Überblick zu verschaffen. Ohne Kenntnis der konkreten Zahlen kann nicht gegen gesteuert werden. Floskeln zur Bedeutung der Gesundheit der Mitarbeiter sind dafür kein Ersatz. Angesichts der Veränderungs-geschwindigkeit wird die DHV dieses Problemfeld weiter im Auge behalten – bei Thomas Cook und in anderen Betrieben!

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Frühjahrsbezirkstagung Südwürttemberg 2017

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Am 22. April fand auf Einladung des Bezirksvorsitzenden Albert Breuning wieder die alljährliche Frühjahrstagung des Bezirks Südwürttemberg in Sigmaringendorf statt. Neben den Mitgliedern und dem Landesgeschäftsführer Martin Steiner nahm auch der Europaabgeordnete Norbert Lins teil, der einen Vortrag zum Thema „Frankreich vor der Wahl“ gehalten hat.
Der Abgeordnete Lins stellte die einzelnen Bewerber für das höchste Amt in der französischen Republik vor und reihte sie in die jeweiligen politischen Lager ein. Neben Frankreich sprach der Europaabgeordnete Lins auch zum sogenannten ‚Brexit‘ und der aktuelle Lage nachdem das britische Austrittschreiben in der letzter Woche eingereicht worden war. Vor der abschließenden allgemeinen Diskussion am Ende wurde auch das türkische Volksvotum bzw. Referendum thematisiert. Dabei wertete Lins, der als Kandidat der CDU in das Europaparlament gewählt wurde, dieses Votum der türkischen Bevölkerung als Beendigung der Beitrittsverhandlungen mit der EU. Eine solche Kehrtwendung von einer jungen Demokratie zurück zu präsidialer Machtbündelung eines einzelnen Präsidenten ist eine klare Absage zur EU. Nichts desto trotz soll die Türkei eine besondere Beziehung zu Deutschland und der EU weiterhin unterhalten.
Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Frühjahrstagung beschlossen.

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REWE Betriebsräte-Konferenz: Wer hat Angst vor Amazon?

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Die Betriebsrätekonferenz der REWE Group in Willingen vom 29. bis 31.März 2017 stand im Zeichen der Veränderung. Die wichtigste personelle Verände-rung war die Verabschiedung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Alain Caparros unter Applaus der Anwesenden. Bewegend war die Gedenkminute, die auch für unseren verstorbenen DHV-Landesgeschäftsführer Hans-Joachim Bondzio eingelegt wur-de.
Die Veränderung durch die Digitalisierung des Lebensmitteleinzelhandels war ein inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung. Die REWE-Group investiert schon seit Jahren in den Online-Bereich. Sowohl Betriebsrat als auch der Vorstand zeigten sich daher überzeugt, auch möglichen Konkurrenten im deutschen Online-Lebensmittelhandel wie Amazon gewachsen zu sein – zumal der Start von Amazon Fresh erneut verschoben wurde.
Das Team um den DHV-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen Peter Schütt, Ge-schäftsstellenmitarbeiterin Yvonne Boese und DHV-Landesgeschäftsführer Alexander Henf versorgten die Betriebsräte am gut besuchten Stand der DHV mit Informationsmaterial und Werbegeschenken. In vielen Gesprächen zeigte sich, dass gerade die Digitalisierung bereits jetzt Folgen im Bereich des Gesundheits-, aber auch des Datenschutzes hat. Diese Probleme wird die DHV nicht aus den Augen verlieren!

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Maiaufruf 2017: Für Gerechtigkeit und Weltoffenheit – CGB!

Europa und seine Gesellschaften verändern sich mit einer Geschwindigkeit, die wohl kaum einer für möglich gehalten hätte. Dass ein freies und weltoffenes Europa, welches sich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Lebens- und Wirtschaftsraum mit Rechtstaatlichkeit und der Garantie der Menschenrechte entwickelt hat, so rasch in Protektionismus und Eigennützigkeit abdriftet, ist mehr als bedenklich. Dass Populisten die Angst und Sorgen von Menschen ausnutzen, um den europäischen Gedanken in Frage zu stellen, ist genauso gefährlich wie die offensichtliche Unfähigkeit der etablierten Politik, diesen Strömungen die freiheitliche demokratische Grundordnung als einziges Mittel gegen Unterdrückung und Diktatur entgegen zu setzen.
Persönliche Freiheit, Menschenrechte und Demokratie sind gerade bei uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit geworden. Viele Menschen können sich nicht vorstellen, dass diese Freiheiten auch schnell in Gefahr geraten können, wenn sie nicht von allen für wichtig und wertvoll betrachtet werden. Unter Freiheit ist nicht nur die eigene Freiheit oder die des vermeintlichen Mainstreams, sondern auch immer die Freiheit der anders Denkenden zu verstehen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Gerechtigkeit und Freiheit durch das Recht des Stärkeren ersetzt werden!
Wir müssen uns daher auch in schwierigen Zeiten auf die Grundwerte unserer Demokratie besinnen und dürfen deren Vorzüge und Errungenschaften nicht durch Populisten zerstören lassen! Gerade wir christliche Gewerkschafter, die ihre gewerkschaftliche Arbeit an eben jenen Grundwerten ausrichten, werden für unsere Demokratie und unsere über Jahrzehnte erarbeitete Freiheit eintreten.
Die Angst einiger Menschen vor Überfremdung ist offenbar größer als die Erkenntnis, dass allein der europäische Gedanke des gemeinsamen Lebens und Wirtschaftens auf der Basis eines freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats, in dem die grundlegenden Menschenrechte geachtet werden, weite Teile Europas einen mehr als 70 Jahre andauernden Frieden gebracht hat. Eine so lange Zeit ohne Krieg hat es in Europa noch nie gegeben. Wie brüchig aber Frieden und Freiheit auch im aufgeklärten Europa sind, zeigt vor allem die Entwicklung in England und Osteuropa.
Wenn wir aber Verhältnisse, wie sie sich gerade in der Türkei entwickeln, nicht wollen, und wenn wir unseren Lebensstandard mit all seinen Möglichkeiten nicht wie England mit einem isolationistischem Brexitkurs in Gefahr bringen wollen, dann müssen wir aktiv für ein gerechtes und weltoffenes Deutschland und damit auch für ein solches Europa eintreten!
Die gesellschaftliche Entwicklung wird sich auch auf unsere deutschen Arbeitsplätze und damit auf unseren Lebensstandard auswirken. Wir als christliche Gewerkschafter müssen uns dieser Herausforderung stellen. Für uns geht es um den Erhalt der Arbeitsplätze und der Arbeitsbedingungen in einem solidarischen Europa! Wir werden unseren Teil dazu beitragen, gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen und durch unser konkretes Tun einen Gegenpol zu Populismus für Freiheit und Weltoffenheit schaffen.
Wir werden uns dafür stark machen, dass es gerade keine Ausnahmen mehr vom Mindestlohn gibt! Ausnahmen vom Mindestlohn schaden nicht nur den Arbeitnehmern, die den Mindestlohn nicht erhalten, sondern auch allen anderen, da plötzlich Arbeitnehmer mit Anspruch auf Mindestlohn in Konkurrenz mit Arbeitnehmern ohne Anspruch auf Mindestlohn treten. Die Einhaltung des Mindestlohns ist auch ein erster Schritt im Arbeitsleben zur Eindämmung späterer Altersarmut.
Wir werden gemeinsam mit allen Sozialpartnern an Lösungen arbeiten, die es allen Beschäftigten ermöglichen, unter den sich verändernden Bedingungen zu arbeiten und ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und dabei werden wir den Menschen und seine Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren. Das ist unsere Arbeit als christliche Gewerkschafter und wir werden unsere Arbeit auch in Zukunft gut erledigen.

Arbeitswelt 4.0 human gestalten

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Resolution der DHV-Landesverbände Hamburg/Schleswig-Holstein und Niedersachsen/Bremen vom 4. April 2017

Wir befinden uns am Beginn einer neuen industriellen Revolution, die durch eine zunehmende und umfassende Digitalisierung der Produktion mit Ziel einer Smart Factory, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme ohne menschlichen Eingriff auf Basis von CPS-Systemen (Cyber-Physical-Systems) selbst organisieren sowie durch digitale Interaktion zwischen Menschen und Maschinen oder Produkten mittels RFID-Funkchips sowie über Sprach-, Blick- und Atemsteuerung mit Hilfe von Sensoren gekennzeichnet ist. […]

Arbeitswelt 4.0 human gestalten
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Arbeitswelt 4.0 human gestalten

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Resoulution der DHV-Landesverbände Hamburg/Schleswig-Holstein und Niedersachsen/Bremen vom 4. April 2017

Wir befinden uns am Beginn einer neuen industriellen Revolution, die durch eine zunehmende und umfassende Digitalisierung der Produktion mit Ziel einer Smart Factory, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme ohne menschlichen Eingriff auf Basis von CPS-Systemen (Cyber-Physical-Systems) selbst organisieren sowie durch digitale Interaktion zwischen Menschen und Maschinen oder Produkten mittels RFID-Funkchips sowie über Sprach-, Blick- und Atemsteuerung mit Hilfe von Sensoren gekennzeichnet ist.

Arbeitswelt 4.0 human gestalten
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Betriebsversammlung Volksbank Kurpfalz

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Am 4. April 2017 fand im Gesellschaftshaus Pfaffen-grund/Heidelberg unter reger Beteiligung der Beschäftigten die Betriebsversammlung der Volksbank Kurpfalz statt. Auf Einladung des Betriebsratsvorsitzenden Michael Anselm, nahm der stellvertretende DHV-Landesgeschäftsführer Marc Endlich an der Betriebsversammlung teil.  Herr Endlich stellte den interessierten Beschäftigten sich selbst als neuer zuständiger Ge-schäftsführer für den Bereich Nordbaden, die DHV-Die Berufsgewerkschaft e.V. und den Ende letzten Jahres abgeschlossenen Tarifvertrag für die Volks- und Raiffeisenbanken vor.  
Diese Betriebsversammlung stellt nur ein Beispiel für die zahlreichen durch die DHV-Geschäftsführer in den letzten Monaten besuchten Betriebsversammlungen und Betriebsratssitzungen bei den Volks- und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg dar.

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Personalversammlung bei der DAK-Gesundheit im Regionalzentrum Mecklenburg-Vorpommern

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Am 4. April 2017 fand in Rostock die Personalversammlung des Regionalzentrums Mecklenburg-Vorpommern statt. Dabei stand ein Thema im Vordergrund: Arbeitsverdichtung aufgrund der Umstrukturierungen innerhalb der DAK-Gesundheit.
Die gleiche Menge Arbeit verteilt auf weniger Schultern. Viele Kollegen verlassen die DAK-Gesundheit, oder sind bereits gegangen. Auch dem Regionalzentrum Mecklenburg-Vorpommern werden bis Ende 2018 etliche Kollegen  durch Beurlaubungen fehlen.  Die Arbeit bleibt die gleiche. Dazu kommen die Migration, ein hoher Krankenstand und die notwendige Qualifikation der verbliebenen Mitarbeiter durch die Zuweisung neuer Aufgaben.
Dies erschwert die Situation der verbliebenen Beschäftigten zusätzlich, denn alles geht mit einem hohen Zeitaufwand und notwendigen Vertretungen einher. Die Regionalgeschäftsführerin der DHV, Silke Schönherr-Wagner, wies in ihrem Redebeitrag auf durch Überlastung verursachten psychischen Stress als Krankheitsursache hin. Aufgrund von Umstrukturierungen kann es vorübergehend zu Arbeitsverdichtung kommen. Aber es sollte eben eine vorübergehende Situation sein. Bei der DAK-Gesundheit fragt man sich allerdings mittlerweile, wann diese Situation denn vorübergeht.  Aus diesem Grund  stellte sie den Mitarbeitern die Möglichkeit der Überlastungsanzeige vor um sich selbst zu schützen und den Vorstand an seine Verpflichtung zu erinnern hier Abhilfe zu schaffen.

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