Bericht zum 15. Ordentlichen Landesverbandstag des Landesverbands Baden-Württemberg

Der 15. Ordentliche Landesverbandstag des Landesverbands Baden-Württemberg fand am 28. Februar 2026 im Landgasthof Rössle in Elzach-Oberprechtal statt.

Der Landesvorsitzende Marc Endlich begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste und eröffnete die Veranstaltung.

Im Anschluss richtete der Bundesvorsitzende Henning Röders ein Grußwort an die Versammlung. In seinem Vortrag ging er insbesondere auf die aktuelle Situation im Zusammenhang mit der Aberkennung der Tariffähigkeit ein. Er erläuterte, dass derzeit weiterhin das Abwarten der gerichtlichen Entscheidungen geboten sei und verwies auf die bereits versandte Rundmail zu diesem Thema. Gleichzeitig hob er hervor, dass die Gewerkschaft unabhängig von der Tariffähigkeit weiterhin engagierte und erfolgreiche Arbeit in den Bereichen Rechtsschutz, Beratung und Schulungen leiste. Außerdem informierte er darüber, dass er seit Oktober 2025 das Amt des Bundesvorsitzenden des CGB innehat.

Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder aus den Jahren 2024/2025/2026. Insgesamt wurden 69 Jubilare, von denen viele die Ehrung persönlich entgegennehmen konnten, für ihre langjährige Mitgliedschaft für 25, 50, 60 sowie 70 Jahre ausgezeichnet. Anschließend richtete der ehemalige Landesvorsitzende Hans Hebeisen als einer der Geehrten ein Grußwort an die Versammlung.

Im Mittelpunkt der Antragsberatung stand der Antrag des Landesverbands an den Bundesgewerkschaftstag, für ausgelernte Auszubildende eine gestaffelte Beitragsregelung einzuführen. Der Antrag wurde mit zwei Enthaltungen und ohne Gegenstimmen angenommen. In der anschließenden Diskussion wurde zudem über die bestehende Beitragsobergrenze beraten. Der stellvertretende Landesvorsitzende Martin Reck sprach sich angesichts der gestiegenen Preis- und Lohnentwicklung für eine Überprüfung der Obergrenze aus. Henning Röders verwies darauf, dass eine mögliche Anpassung zunächst in den zuständigen Bundesgremien beraten werden müsse. Hans Hebeisen regte an, künftig ein dynamisches Beitragssystem nach dem Vorbild anderer Gewerkschaften zu prüfen. Marc Endlich ergänzte hierzu Hinweise auf die Beitragsstruktur der DHV.

Ein weiterer Antrag betraf die Wahl von Hans Hebeisen zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbands Baden-Württemberg. Die Versammlung stimmte dem Antrag einstimmig, bei einer Enthaltung des zu Wählenden zu.

Im Bericht des Landesvorsitzenden informierte Marc Endlich über die zurückliegenden Landesverbandstage, das letzte Wahlergebnis sowie über die seit 2021 durchgeführten Schulungsmaßnahmen. Im Anschluss erfolgte die Aussprache. Der Landesvorstand wurde anschließend einstimmig ohne Enthaltungen entlastet.

Bei den anschließenden Wahlen beschloss die Versammlung zunächst einstimmig, den Landesvorstand en bloc zu wählen. Der vorgeschlagene Landesvorstand mit Marc Endlich, Martin Reck, Sabrina Mazurek, Rolf Huber-Frey, Roderich Vogelmann, Matthias Baur, Reiner Wiggenhauser wurde einstimmig gewählt. Zu den Rechnungsprüfern des Landesverbandes wurden Hans Hebeisen und Fritz Lehmann gewählt. Als Mitglied für den DHV Aufsichtsrat wurde Christoph Seeger anschließend ebenfalls einstimmig ohne Enthaltungen gewählt. Ebenso wurden die Delegierten für den Bundesgewerkschaftstag einstimmig bestätigt.

Mit einem Schlusswort des alten wie neuen Landesvorsitzenden Marc Endlich endete der 15. Ordentliche Landesverbandstag. Die Veranstaltung war geprägt von einer konstruktiven Atmosphäre, wichtigen inhaltlichen Diskussionen sowie einstimmigen Entscheidungen bei den Wahlen und den wesentlichen Beschlüssen.

Comments are closed.